Validierung von Steuergeräten im Antriebsstrang

Applikationsbeispiel für den M-LOG V3

Für einen französischen Autobauer ist die Optimierung des Antriebsstranges ein sehr wichtiges Element in der Weiterentwicklung ihrer Fahrzeuge. Die Steuergerätvalidierung sowie die Kommunikation zwischen Motor, Getriebe, Motorbremse und Zentralsteuerung sind sehr komplex. In einer Fahrzeugflotte mit über 600 M-LOG-Datenloggern wird hier seit fast 10 Jahren das große Spektrum der Anforderungen verschiedener Abteilungen erfüllt.

Die Herausforderung

In diesem Applikationsbeispiel werden zwei verschieden Ansätze zur Datenerfassung von Steuergeräten angewendet:

Die ereignisgesteuerte Traffic-Messung

Zum einen sind die Datenlogger mit einer Full-CAN-Traffic-Messung konfiguriert, die ereignisgesteuert ausgeführt wird. Wenn bestimmte CAN-Botschaften und Trigger-Signale vorliegen oder der Fahrer einen manuellen Trigger auslöst, wird eine gezielte Bus-Traffic-Speicherung ausgeführt. Die umfangreichen Traffic-Daten erlauben dann im Postprocessing die gezielte und detallierte Analyse der Bus-Kommunikation.

Die signalbasierte Daueraufzeichnung

Dabei werden über 600 Signale kontinuierlich mit einer 5 Hz-Abtastrate gespeichert, basierend auf dem CCP- und XCP-Protokoll und auf verschiedenen Diagnosedaten.

 

Die wichtigsten Anforderungen

  • Signal- und Traffic- Messungen in einem Gerät kombiniert
  • Triggerbare, ereignisgesteuerte CAN-Traffic Messung
  • Fehlerdiagnose von Steuergeräten
  • Frei konfigurierbare Trigger-Bedingungen und Ereignisse
  • Bis zu 4 LIN- und 8 CAN-Bus Eingängen
  • Gesicherte Ferndatenübertragung mit SFTP für Messdaten und Konfigurationsupdates
  • Signalmessung über die Protokolle CCP, XCP, UDS und KWP

Die Lösung

Flexibilität und Funktionsumfang stimmen beim M-LOG V3 genau mit dem Anforderungsprofil des Autoherstellers – und das bei Nutzung von nur einem Messsdaten-Erfassungssystem - überein. Deswegen werden die Messungen mit diesem Logger (basierend auf XCP-, CCP-, KWP- und UDS-Protokollen) durchgeführt.

Die einfache Konfiguration der Datenlogger über die IPEmotion-Software sowie die Möglichkeit, eine Vielzahl von komplexen Trigger-Bedingungen mit spezifischen CAN-ID-Filtern zu verwenden, ist ein weiteres Argument für diesen Logger.

Ein anderes Auswahlkriterium ist die konfigurierbare Datenspeicherung mit definierten Pre- und Post- Triggerzeiträumen. Damit können die Messdaten vor und nach den Ereignissen erfasst werden. Mit dem IPEwifi-WLAN-Modul lassen sich die Messdaten sowie neue Messkonfigurationen dann einfach übertragen und bzw. auf die Datenlogger aufspielen.

 

Vorteile des M-LOG V3

Hier eine Zusammenfassung der Vorteile des M-LOG V3:

  • Ereignisgesteuerte Traffic.Messung auf 8 CAN- und 4 LIN- Schnittstellen
  • Umfangreiche Protokollmessung mit XCP, CCP, UDS oder KWPonCAN
  • Automatisierte Datenauswertung von ASCII-Traffic-Dateien und MDF3-Signal-basierten Messdaten
  • SFTP-Ferndatenübertragung mit IPEwifi
  • Remote-Messkonfigurationsupdates über die WiFi / WLAN- Schnittstelle
m-log-v3-ipetronik-gmbh-und-co-kg

Download des Whitepapers zu diesem Praxisbeispiel