Protokollmessung an Steuergeräten im Flottendauerlauf

Applikationsbeispiel für M-LOG V3

Seit vielen Jahren setzt ein namhafter deutscher Automobilbauer Datenlogger von IPETRONIK zur Validierung von Powertrain-Steuergeräten ein. Als zentrale Einheit haben die Logger die Aufgabe, die benötigten Messdaten zu erfassen, die für die Fachabteilungen der Bereiche Motoren und Getriebesteuergeräte relevant sind. Die erfassten Daten werden über WLAN-Netze und Modem-Geräte auf die zentralen Datenserver übertragen und ausgewertet. Die Fahrzeugflotte umfasst sämtliche Baureihen, die sowohl mit Benzin- als auch mit Dieselmotoren ausgerüstet sind.

Die Herausforderung

Der OEM stellt die Anforderung, die Powertrain-Steuergeräte aller Baureihen mit IPETRONIK Datenloggern im Serieneinsatz zu überprüfen. Die Vorserien- und Serienfahrzeuge werden von Mitarbeitern und Testfahrern entweder im Flottenbetrieb oder in kundennahen Tests eingesetzt. Die Anforderungen der Entwicklungsabteilung an den Datenlogger und den Lieferanten sind dabei sehr hoch. Der Automobilhersteller legt dabei großen Wert darauf, dass zum einen die Hardware weiter ausgebaut werden kann, und zum anderen der Lieferant flexibel genug ist, um kundenspezifische Anforderungen umzusetzen.

 

Anforderung

  • Erfassung von 4-8 CAN-Bussen mit Zugriff auf unterschiedliche Steuergeräte
  • Vielseitige Protokoll-Messung von XCP, CCP, FlexRay, OBD, usw.
  • Ferndatenübertragung zur zentralen Datenbank über WLAN und Modem
  • Hohe Zuverlässigkeit bei der Datenaufzeichnung
  • Ausführung von Online-Berechnungen und Klassierungen auf dem Logger
  • Implementierung kundenspezifischer Anforderungen durch einen spezifischen Schnittstellen-Replikator für CAN-Busse

Die Lösung

Das Unternehmen setzt seit mehreren Jahren den M-LOG sowie die neueste Generation, den M-LOG V3 ein, um die Dauerlauferprobung der Powertrain-Steuergeräte abzusichern. Der M-LOG hat sich über Jahre hinweg als verlässlicher Datenlogger erwiesen, der ein breites Spektrum an CAN- und Ethernet-Protokollen abbildet. Weiterhin können zusätzliche, externe Analog- und Digital-Messstellen über die M-Modul-Serie eingebunden werden. Das COMgate-Modul unterstützt sämtliche Anforderungen zur Datenfernübertragung. Durch die Entwicklung eines spezifischen Port-Replikators wird die Einbindung in das Fahrzeugbus-Netz optimiert

Vorteile des M-LOG V3

Die Vorteile der M-LOG-Geräte-Serie zusammengefasst

  • Unterstützung der CAN-Protokolle XCP, CCP und OBD sowie des Ethernet-Protokolls FlexRay
  • Kontinuierliche Erfassung von circa 2.000 Steuergerät-Signalen
  • Datenspeicherung in über 10 Speichergruppen
  • Ausgewählte CAN-Traffic-Messung beim Auftreten von definierten Error frames
  • Einbindung von GPS-Signalen zur Ermittlung der Positionsdaten
  • Ausführung von Online-Berechnungen und Klassierungsstatistiken
m-log-v3-ipetronik-gmbh-und-co-kg

Download des Whitepapers zu diesem Praxisbeispiel