Pressemeldungen

Neuigkeiten für Pressevertreter, Medien und Kunden

Die Presse berichtet regelmäßig über IPETRONIK. Hier finden Sie unsere aktuellen und älteren Pressemitteilungen. Sie benötigen weitere Informationen für Ihre Berichterstattung? Sprechen Sie uns einfach an ‒ wir stellen Ihnen gerne weiteres Material zur Verfügung. Oder möchten Sie künftig direkt über unsere Neuigkeiten informiert werden? Wir nehmen Sie gerne in unseren Presseverteiler auf.

Neue Datenlogger-Software IPEmotion RT unterstützt Windows-Messsoftware und Linux-Datenlogger bei vollem Funktionsumfang

11.06.2018

Mit IPEmotion RT (Real Time) stellt IPETRONIK seine neueste, zukunftsweisende Datenlogger-Software vor. Erstmals werden Logger-Software und PC-basierte Messsoftware auf eine gemeinsame Quellcode-Plattform gestellt. IPEmotion RT beruht auf der bereits etablierten Windows-PC-Messdaten- und Erfassungssoftware IPEmotion und steht nun als erste betriebssystemunabhängige Software zur Verfügung, die auch auf Linux-64-Bit-Systeme ausgelegt ist.
Aufgrund derselben Software-Basis können Anwender nun IPEmotion auf ihren Windows-PCs nutzen und gleichzeitig die auf Linux-basierten Datenlogger-Serien einsetzen. Die innovative Schichtenarchitektur bietet darüber hinaus zahlreiche Vorteile hinsichtlich Funktionsumfang, Entwicklungszeit und Qualitätssicherung.

Mehr erfahren

Reproduzierbare Messergebnisse bei stationären und mobilen Anwendungen
Neue Funktionen werden global nur ein einziges Mal entwickelt und stehen anschließend sowohl Windows- als auch Linux-Betriebssystemen zur Verfügung. Ein einheitliches Bedienkonzept stellt dabei sicher, dass dieselben Funktionen auf unterschiedlichen Plattformen eins-zu-eins ausgeführt werden. Auch können die Messkonfigurationen und Datenformate zwischen den Systemen ausgetauscht werden, unabhängig davon, wo sie erzeugt wurden. Dadurch sind die Messergebnisse identisch und reproduzierbar, was insbesondere bei Messaufgaben am Prüfstand und mobilen Anwendungen in Fahrversuchen zur Geltung kommt.

PlugIn-Konzept  ermöglicht Einbindung weiterer Entwicklungsressourcen
Das bekannte IPEmotion PlugIn-Konzept steht auch unter IPEmotion RT in vollem Umfang zur Verfügung. Über die offene PlugIn-Schnittstellen-Technologie können weitere Entwicklungsressourcen eingebunden werden, da sowohl Anwender als auch externe Entwickler eigene PlugIns schreiben können. Unter Linux stehen zudem vielseitige Treiberbibliotheken zur Verfügung, die die Integration von Messsystemen und Protokollen erheblich erleichtern.
Auch die Datenlogger-Lizenzierung ist unter IPEmotion RT stark vereinfacht. Zur Lizenz-Aktivierung muss lediglich ein Lizenz-Schlüssel eingetragen werden, der ohne Internetverbindung die Funktion freischaltet. Das umfangreiche Basispaket, in dem Messeingänge/Schnittstellen und grundlegende Features bereitgestellt werden, beinhaltet viele Funktionen, u. a. OBD, Traffic, Webserver-Visualisierung, CANdb-Messung/-Speicherung.


Leistungsfähige Schnittstellen erlauben effizienten Import/Export
Die Embedded-Linux-Plattform stellt als Real-Time-Anwendung sicher, dass die Daten synchron mit einem 64-Bit-Zeitstempelformat mit einer Auflösung von einer Nano-Sekunde gespeichert werden. Über die doppelte Speichermedien-Architektur werden die nativen Rohdaten im Linux-Datenformat sicher abgelegt – auch bei "harten" Spannungsausfällen/Unterbrechungen. Die von Windows lesbaren Sekundärdaten (ZIPRT-Format) können zur weiteren Auswertung über ein Netzlaufwerk exportiert werden.  
IPEmotion RT bietet zudem eine leistungsfähige Gateway-Schnittstelle zwischen Messrechner und Datenlogger. Durch den Ethernet-/WiFi-Gateway-Betrieb werden sämtliche  Messdaten autark auf dem Logger gespeichert und über den IPEmotion RT.UI Desktop visualisiert. Das beinhaltet neben Datenstreams von USB- und Netzwerk-Kameras auch Bus-Traffic-Daten von CAN, LIN, FlexRay. Durch die vollständige Übertragung aller Online-Daten kann der Anwender überprüfen, ob die Messaufgabe zum einen richtig konfiguriert wurde und zum anderen, ob alle Messeingänge tatsächlich Daten senden. Der Gateway-Betrieb unterstützt mehrere XCP-Slaves mit individuell einstellbaren DAQ-Listen. Das ermöglicht den Export einer A2L-Beschreibungsdatei, sodass der Logger in Fremdsoftware (bspw. ETAS oder Vector) integriert werden kann.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK entwickelt kompakten Datenlogger für die Großserien-Flottenerprobung

28.05.2018

Mit dem µCROS SL präsentiert IPETRONIK einen kompakten Datenlogger, der im Funktionsumfang auf die Großserien-Flottenerprobung abzielt. Das Gerät besitzt vier Highspeed CAN-Eingänge und ein Gehäuse mit kleinem Formfaktor. Dank des Hardwarelayouts sowie der hohen Funktionalität ergibt sich ein effizienter und wirtschaftlicher Datenlogger, der die Anforderungen großvolumiger Felderprobungen abdeckt. Der µCROS SL wird zur gezielten Überwachung von spezifischen Netzwerken und ECU-Steuergeräten eingesetzt.

Mehr erfahren

Die kompakte Bauform mit einem Volumen von 780 cm³ wird durch den 32-poligen Multipin-Sammelstecker erreicht. Dieses Gehäuse-Design ermöglicht den dezenten Einbau des Loggers in kleinste Bereiche des Fahrzeugs, sodass der Fahrer bei seiner regulären Fahrzeugnutzung nicht eingeschränkt wird. Der Logger hat eine Speicherkapazität von bis zu 500 GB SSD für besonders lange Datenaufzeichnungen. Weiterhin besitzt er ein integriertes, duales WLAN-Modul, das – je nach Accesspoint-Anforderung – automatisch zwischen 2.4- oder 5 GHz-Übertragunsfrequenz-Bändern umschaltet. Erstmals wird auch ein 3.75 UMTS/HSPA-Modem mit weltweiter Abdeckung eingesetzt. Dieses Gerät erreicht maximale Upload-Datenraten, sodass die Messdaten zur Auswertung in kürzester Zeit in die IPEcloud übertragen werden können. Der µCROS SL besitzt neben vier CAN-Eingängen auch zwei Analog-Eingänge bis zu 40 Volt sowie drei Digital-IOs. Demzufolge ist der Einbau zusätzlicher Analog-Module nicht erforderlich, wenn beispielsweise weitere Spannungen (wie der Batterie-Ladezustand) direkt mit dem Logger überwacht werden sollen. Zur Geo-Positionsbestimmung ist im Logger ein 5 Hz GPS-Sensor, der die Satellitensysteme BeiDou, Glonass und GPS unterstützt, verbaut. Die zugehörige Kombi-Multifunktionsantenne ist über vier SNA-Buchsen an den Logger angeschlossen und bietet in einer Einheit GPS, WiFi und Modem. Das Gerät wird über das IPEmotion CAETEC-PlugIn konfiguriert. Für IPEmotion Nutzer entfällt somit die Notwendigkeit, sich eine neue Software-Plattform installieren zu müssen, bzw. sich schulen zu lassen, da die Anwendung bereits bekannt ist.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK entwickelt innovatives, plattformunabhängiges Fahrerdisplay-System zur Echtzeit-Datenvisualisierung

14.05.2018

Mit dem Wireless Datenlogger-Display gelingt IPETRONIK die Entwicklung eines Fahrerdisplay-Systems mit Cross-Platform-Technologie für Webbrowser, Android- und iOS-Endgeräte. Damit stehen erstmals drei unterschiedliche Display-Plattformen zur Visualisierung von Online-Messdaten zur Verfügung. Das System basiert auf HTML5 und funktioniert in Kombination mit der neuesten Linux-basierten Datenlogger-Software IPEmotion RT. Die neue Technologie erfüllt sämtliche Anzeige-Anforderungen der mobilen Messtechnik, da sich nun Messdaten auf allen Endgeräten in Echtzeit visualisieren lassen. Ebenso sind Usability, Design und Funktionalität der App erweitert und verbessert, sodass auch hier die aktuellen Anforderungen erfüllt werden.

Mehr erfahren

Das plattformunabhängige Datenlogger-Display bietet bidirektionale Trigger- und Steuerungsfunktionen vom mobilen Endgerät zum Datenlogger. So können jederzeit Online-Messdaten und Systemstatus eingesehen sowie Befehle und Funktionen mit dem Logger ausgetauscht werden, wie das Übertragen von Messdateien zur IPEcloud, Ausführen von Diagnoseaufgaben auf Steuergeräten oder Laden/Ausführen neuer Messkonfigurationen. Die Cross-Platform-Technologie unterstützt darüber hinaus die Multidisplay-Ausführung, sodass sich ortsunabhängig mehrere Anwender an einem Datenlogger gleichzeitig anmelden, Daten einsehen und – je nach definierter Vorgabe – Steuerungsfunktionen übernehmen können. Durch den Einsatz von IoT-Technologie bietet die App zudem die Möglichkeit, in Kombination mit der IPEcloud Messdaten weltweit online einzusehen, unabhängig davon,  wo sich die (mit dem Internet verbundenen) Datenlogger aktuell befinden. Das Wireless Datenlogger-Display ermöglicht auch die Videobild-Übertragung, um Fahrverhalten, Umwelt- oder Straßenbedingungen in Echtzeit einzusehen und zu analysieren. Die App ist smart und unterstützt für noch mehr Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit die Fahrzeug-Head-Unit-Integration.

Bequeme Display-Konfiguration und innovative WiFi-Schnittstelle
Das Fahrerdisplay-System wird über IPEmotion RT.UI am Desktop oder mobilen Endgerät konfiguriert. So kann der Anwender gleichzeitig Messaufgabe und Display-Visualisierung einrichten und dabei flexibel wie auch räumlich ungebunden bleiben. Die Konfiguration wird auf den Logger gespeichert und lässt sich von dort anschließend über ein verbundenes, mobiles Endgerät in die Android-/iOS-App oder per Webserver in den Browser importieren und anzeigen. Auch wurden im Zuge der Cross-Platform-Entwicklung im IPElog2 und IPEwifi V3 neue WiFi-Module integriert, die parallel einen Infrastruktur- und Access-Point-Mode bereitstellen. Mit diesem innovativen WLAN-Betrieb ist es möglich, Messdaten via WiFi-Schnittstelle zu versenden und gleichzeitig über ein zweites WiFi-Netzwerk ein mobiles Endgerät am Access-Point des Datenloggers anzumelden. So kann beispielsweise ein auf dem Außengelände anwesender Anwender/Testfahrer Messdaten übertragen, während er weiterhin die volle Übersicht über die Messdatenanzeige auf seinem Tablet oder Webinterface behält.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

Neuartiges M-TDC Thermomodul ermöglicht erstmals steckerlose Kontaktierung zwischen Messstelle und Modul

05.04.2018

IPETRONIK präsentiert erstmals sein neues M-TDC Thermomodul. Das Gerät ist mit einer speziellen Kontaktierungstechnik ausgestattet, die eine steckerlose Aufrüstung von Thermoelement-Messstellen erlaubt. Hierfür werden die Sensorkabel direkt in das Modul eingeschoben; Kontaktierung und Verriegelung erfolgen automatisch. Für hochgenaue Temperaturmessungen sorgen die PT100-Fühler, die an jedem Analogeingang verbaut sind. Mit der Entwicklung dieser patentierten Thermocouple-Direct-Connect-Verbindungstechnik (kurz: TDC) vereinfacht IPETRONIK die Montage von Thermoelement-Messstellen und ermöglicht so noch effizientere Arbeitsabläufe.

Mehr erfahren

Bei Einschub des Kabels erfolgt die Kontaktierung der Messpunkte über spezielle Nadeladapter, die sich im Inneren des Moduls befinden. Die hohe Verriegelungskraft verhindert, dass sich das Kabel im Praxisfall löst. Zudem gewährleisten hohe Verbindungskräfte die Funktionalität – auch unter rauen Umgebungsbedingungen. Der asymmetrisch gestaltete M-TDC Leitungsquerschnitt garantiert einen verpolungssicheren Sensoranschluss und stellt so sicher, dass die Thermoelement Leitung mit der richtigen Polung in das Modul eingeführt wird. Jene Leitung ist mit einem auf Teflon®-basierenden Mantel- und Isolationswerkstoff versehen. Dadurch ist das Material mechanisch belastbar und besitzt sowohl enorme Widerstandskraft gegen aggressive Medien als auch gute elektrische Isolationseigenschaften. Es ist besonders hitze- und kältebeständig und kann in einem Temperaturbereich von -160°C bis +260°C eingesetzt werden. Für den Anschluss bereits bestehender Thermoelement-Fühler, die einen Miniatur-Sub-Thermostecker haben, bietet das neue Kabel- und Kontaktierungssystem ebenfalls Lösungen. Denn die für diese Stecker konzipierte M-TDC Adapterbuchse verfügt über einen automatischen Verriegelungsmechanismus und stellt, wie beim Modul, per Nadelkontaktierung die Verbindung zur M-TDC Sensorleitung her.

Das M-TDC Modul erfüllt sämtliche Qualitätsanforderungen wie die Schutzklasse IP65, Schock- und Temperaturresistenz und fügt sich optimal in die IPETRONIK Hard- und Software-Infrastruktur ein. Form und Gehäuse passen sich nahtlos an die M2-Familie an, sodass das M-TDC in der gesamten Systemkette betrieben werden kann. "Mit der Entwicklung unseres patentierten Kontaktierungsverfahrens revolutionieren wir die Arbeitsabläufe bei der Stecker-Montage und Sensor Anbindung", erklärt Felix Ottofülling, Leiter Marketing. "Denn nun entfällt aufwändiges und arbeitsintensives Anbringen von Steckern und Sensoren. Das spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern gewährleistet – dank des verpolungssicheren Kabelquerschnitts – auch ein hohes Maß an Sicherheit." Die Auslieferung des Geräts erfolgt im viertel Quartal diesen Jahres. Wie das M-TDC funktioniert, zeigt das folgende Video.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

CAN FD Satellite Interface erweitert bestehende Datenlogger-Systeme um vier ISO CAN-FD-Eingänge

05.04.2018

Mit dem CAN FD Satellite Interface stellt IPETRONIK eine 4-fach CAN-FD-Satelliteneinheit zur Traffic- und Signalmessung vor. Das Gerät erweitert bestehende IPETRONIK und CAETEC Datenlogger um vier ISO CAN-FD-Eingänge und ermöglicht so die Messung von CAN-FD-Busnetzwerken über die Logger. Die CAN-FD-Integration erfolgt über eine Feature-Connection-Verbindung zwischen der Erweiterungseinheit und dem Datenlogger. Mit der CAN-FD-Erweiterung reagiert IPETRONIK auf den steten Zuwachs von CAN-FD-Steuergeräten und -Netzwerken in neuen Bordnetz-Architekturen.

Mehr erfahren

Das CAN FD Satellite Interface unterstützt die Datenlogger-Software dataLOG, TESTdrive und IPEmotion RT und ist kompatibel zu den Logger-Serien ARCOS 1.5, IPElog2 und M-LOG V3. Die Satelliten-Einheit überträgt Daten mit einer Baudrate von bis zu 5Mbaud und unterstützt Wake-Funktionen wie Wake on CAN (WoC) und NoMessageLost (NML), sodass alle Botschaften von Beginn an gespeichert werden. Darüber hinaus ist es über den intern verbauten GbE-Switch möglich, meherere Satelliten zu kaskadieren und die Anzahl der CAN-Eingänge zu erhöhen. Stromversorgung und Datenübertragung erfolgen über die Feature-Connection-Verbindung (ARCOS 1.5) bzw. entsprechende Verbindungskabel (IPElog2 und M-LOG V3) zum Datenlogger. Die Übertragungsrate liegt bei 1 GbE/s (IEEE 802.3), sodass die Einheit sowohl über die Ethernet- als auch die Gigabit-Ethernet-Eingänge der Logger angeschlossen werden kann.

Das CAN FD Satellite Interface verfügt über ein 109 mm x 35 mm x 130 mm (B x H x T) großes Gehäuse gemäß Schutzart IP 40. Es arbeitet im Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung sind 6 VDC bis 36 VDC erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 2.0 Watt. Die Satelliteneinheit lässt sich über die Ethernet-Schnittstelle mit der Software Phoenix oder IPEmotion konfigurieren. Als Anschlussvarianten stehen zwei 15-polige Buchsen und eine Sammelbuchse für die 4 CAN-FD-Schnittstellen zur Verfügung.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPEmotion 2018 R1 legt Schwerpunkt auf Messdaten-Recherche

27.03.2018

IPETRONIK bietet mit IPEmotion 2018 R1 ein neues Major Release seiner Messdaten-Erfassungssoftware. Dieses setzt in seinem Leistungsspektrum auf neue Funktionen zur lokalen Messdaten-Recherche. Damit stehen dem Anwender hoch performante und umfangreiche Suchfunktionen zur Parameter-Recherche in großen Messdaten-Archiven zur Verfügung. IPETRONIK reagiert damit auf die Anforderungen nach einer effizienteren Verarbeitung von steigendem Messdaten-Aufkommen.

Mehr erfahren

Gezielte Parameter-Abfrage & geführte Messung zur Metadaten-Erfassung
Die frei konfigurierbare Recherche-Funktion unterstützt die wichtigsten Datenformate wie IPEmotion IAD & ZIPRT, MDF4, DIAdem und TESTdrive MEA. Der Anwender kann über frei wählbare Zeiträume gezielte Suchabfragen stellen. Unter anderem kann nach allen Parametern gesucht werden wie z. B.: Messdatei-Metadaten, Kanal-Eigenschaften, Name, Beschreibung, Marker-Kommentare, Einheit, Datenformat und Key-Value-Paare. Die Suchmerkmale lassen sich über eine Eingabemaske mit logischen, booleschen Operatoren einrichten und als Vorlage für eine spätere Wiederverwendung abspeichern. Auch kann die Suche gezielte Merkmale ausschließen, indem sämtliche Messdaten angezeigt werden, die ein spezifisches Merkmal nicht enthalten.
Die optimale Ausnutzung der Metadaten-Suche wird durch die geführte Messung mit einer einfach zu bedienenden Eingabemaske für Metadaten erreicht. Die Maske ist übersichtlich und erlaubt die Eingabe aller für die Messung relevanten Parameter. Die Metadaten können sowohl vor als auch nach der Speicherung manuell eingeben und aktualisiert werden. Auch können sie wieder zur Suche herangezogen werden, da sie Bestandteil der Messdatei sind.

XCP-Schnittstelle für die Systemintegration
Mit der Implementierung des XCP-Slave erweitert IPEmotion seine Integrationsfähigkeit. Das in der Automobilindustrie häufig von führenden Software-Plattformen verwendete XCP-Protokoll wird nun von IPEmotion unterstützt, sodass IPEmotion Messdaten auch in die Software-Lösungen von ETAS, Vector und NI übertragen werden können. Mit der XCP-on-UDP-Unterstützung wird IPEmotion optimal in umfangreichere Messprojekte anderer Hersteller eingebunden. Die Konfiguration der XCP-Schnittstelle ist unkompliziert: es können nach Bedarf auch mehrere XCP-Slave-Knoten angelegt werden, zu denen jeweils beliebig viele DAQ-Listen (mit definierten Übertragungsraten) hinterlegt werden. Für jeden XCP-Slave-Knoten lässt sich eine eigene A2L-Beschreibungsdatei exportieren, die dann in die übergeordnete Software importiert wird.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK bietet Messdaten-Erfassungssoftware IPEmotion 2017 R3 mit neuen Funktionen für Analyse-Operationen, Protokoll- und Traffic-Messung sowie zum Lesen und Beschreiben von TEDS-Sensoren

09.01.2018

IPETRONIK bietet mit IPEmotion 2017 R3 eine aktualisierte Version seiner Messdaten-Erfassungssoftware. Neben praxisorientierten Optimierungen sind die wichtigsten Neuerungen eine PlugIn-Schnittstelle für Analyse-Operationen und Erweiterungen bei der Protokoll- und Traffic-Messung an Fahrzeug-Busnetzwerken. Zur Vereinfachung der Sensor-Skalierung wurde die TEDS-Editor-Software (Transducer Electronic Data Sheet) um Templates zur Sensor-Beschreibung und -Kalibrierung erweitert.

Mehr erfahren

Das PlugIn-Konzept für Messhardware ist im neuen Release auch für Analyse-Operationen anwendbar. Somit unterstützt IPEmotion jetzt drei PlugIn-Schnittstellen für die Bereiche Messung/Signale, Online-/Offline-Instrumente und Analyse Operationen. Mit der PlugIn-Schnittstelle für Analyse-Operationen können Anwender ihre eigenen Auswerte-Algorithmen und Berechnungsvorschriften in die Standard-Benutzeroberfläche integrieren. Auf diese Weise lassen sich komplexe Auswertungen in einer einzelnen Operation kapseln, die Berechnung in die gesamte Analyse-Sequenz eingliedern und automatisiert ausführen.

Die Erweiterungen bei der Protokoll- und Traffic-Messung betreffen die Synchronisation von Signal-Beschreibungen aus unterschiedlichen Quellen, was vor allem bei Messungen an Fahrzeug-Busnetzwerken besonders praktisch ist. Denn in dem Moment, wo die bestehende Messaufgabe mit einer neuen Signal-Beschreibung abgeglichen werden muss, vergleicht der Synchronisationsprozess die Vorgängerversion mit der aktuellen Beschreibungsdatei. Dies geschieht normalerweise auf Ebene der Botschafts-ID, mit der Folge, dass ein bestehender Kanal aus dem Abgleichvorgang herausfällt, wenn dieser in eine andere Botschaft verschoben wird. Erfolgt die Überprüfung allerdings auf der Namensebene, wird der Kanal immer gefunden, ganz gleich welcher Botschaft er zugeordnet wird. Darüber hinaus steht bei der Traffic-Messung und -Auswertung nun das gängige Traffic-BLF-Import-Format zur Verfügung, sodass der Anwender CAN-, CAN-FD-, FlexRay- und Traffic Dateien offline über erweiterte Filterfunktionen auswerten kann.

Die neu in der TEDS-Editor-Software implementierten Templates zur Sensor-Beschreibung und Kalibrierung vereinfachen die Übernahme der Sensor-Skalierung in die IPEmotion Messkonfiguration. Besonders bei DMS-Sensoren oder Beschleunigungsaufnehmern werden häufig viele Angaben zur richtigen Sensor-Parametrierung benötigt. Sind diese Angaben im Sensor gespeichert, werden sie bei der Sensor-Erkennung sofort ausgelesen und in die Konfiguration eingetragen. Dies reduziert die Fehleranfälligkeit und spart viel Zeit. Mit dem TEDS-Editor können über eine passende Interface-Box Sensoren mit verschiedenen Templates mit allen wichtigen Kalibrierdaten wie Skalierung, Speisung, Kaltbierdatum, Gültigkeitsdauer, SN-Nummer, Hersteller, etc. beschrieben werden. Somit bietet IPEmotion über die Module Sx-STG, Mx-STG2 6, Mx-SENS2 4 und M-SENS2 die komplette Werkzeugkette zur Erkennung und Beschreibung von TEDS-Sensoren.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK mit neuartigem Kunstkopf für Kfz-Klima-Akustik-Engineering

12.06.2017

IPETRONIK bietet mit dem IPEacoustic head einen neuartigen Kunstkopf für Klima-Akustik-Engineering, mit dem klimaakustische Untersuchungen im Fahrzeug reproduzierbar vorgenommen werden können. Das Gerät wird auf der Automotive Testing Expo Europe in Stuttgart präsentiert. Mit der Entwicklung des IPEacoustic head baut IPETRONIK seine Kompetenzen im Bereich der Fahrzeug-Klima-Akustik weiter aus. Der neuartige Kunstkopf, der eine keilförmige Bauform aufweist, verfügt über eine binaurale Mikrofonanordnung zur gehörrichtigen Geräuscherfassung sowie über ein drittes Mikrofon in akustisch neutraler Messposition.

Mehr erfahren

Bei der Messung von Luftschall kommen im allgemeinen Mikrofone ohne Richtcharakteristik zum Einsatz, die im Raum frei platziert werden. Die Amplitude des Schallwechseldrucks ist hierbei die wesentliche Messgröße zur Beschreibung des Schallfeldes. Da diese Messgröße wesentliche Kriterien der menschlichen Hörwahrnehmung nicht abbilden kann, haben sich sog. binaurale Mikrofonanordnungen etabliert. Deren Aufbau mit zwei Mikrofonen und einem akustischen Trennkörper ähnelt einem menschlichen Kopf. Die damit möglichen Geräuschaufnahmen erlauben bei der Wiedergabe über Kopfhörer sehr authentische Hörerlebnisse. Der IPEacoustic head kombiniert diese beiden messtechnischen Ansätze. Hierfür wird ein drittes Mikrofon sowie ein besonders geformter akustischer Trennkörper zwischen den binauralen Messpositionen platziert. Die beiden seitlichen Mikrofone liefern die charakteristische Datenbasis einer Trennkörper-Stereofonie. Durch seine Keilform bietet der Trennkörper eine zusätzliche Messposition, wo sich von vorne und seitlich einfallender Schall weitgehend unbeeinflusst erfassen lässt. Der besondere Vorteil dieser Methode besteht in der Synchronität der binauralen und der neutralen Schallerfassung an einem gemeinsamen Ort.

Alle am keilförmigen Trennkörper angebrachten Mikrofone lassen sich zum Austausch oder zu Kalibrierzwecken einfach demontieren. Dadurch ist – neben der Verbindung zur Standard-Messkette mit dem Frontend Mx-SENS2 4 und der Software IPEmotion – auch die Kompatibilität zu beliebigen anderen Messsystemen (mit IEPE- oder 200 V-Mikrofonen) gegeben. Durch seinen Komplettaufbau mit Torso und neigbarer Kopfposition eignet sich der IPEacoustic head für vielfältige Anwendungen der Geräuscherfassung. Zusätzlich lässt sich ein geräuschfreier Hochleistungs-PC in den Torso integrieren, der beispielsweise über die IPEmotion-Software die typischen Arbeitsschritte der Geräuscherfassung (inklusive Kontrollhören, Analyse, Datenablage und Export) unterstützt.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK mit mobiler Power-Station, Akustik-Kunstkopf und weiteren Messtechnik-Lösungen für die Fahrzeugerprobung

06.06.2017

Mit der MIP-500 präsentiert IPETRONIK auf seinem Messestand eine mobile Power-Station mit intelligentem Energiemanagement zur Bordnetz-unabhängigen Versorgung von Messsystemen. Die Blei-Vlies-Hochleistungsbatterie eignet sich für Anwendungen in E- und Hybridfahrzeugen. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen einen neuartigen Kunstkopf für Klima-Akustik-Engineering, ein speziell für die sichere HV-Messung bei E- und Hybrid-Fahrzeugen entwickeltes Messsystem, ein hochkanaliges Schnittstellenmodul mit großem Vorteil für praktische Arbeit im Fahrzeug und ein modulares High-Performance-Datenlogger-System für die effiziente Erprobung von Fahrzeugflotten.

Mehr erfahren

Mobile Power-Station
In Elektro- und Hybridfahrzeugen muss gewährleistet sein, dass die im Erprobungsfahrzeug verbaute Messtechnik das Fahrzeug-Energiemanagement nicht beeinflusst. Deshalb hat IPETRONIK mit MIP-500 eine mobile Power-Station entwickelt, die die Stromversorgung der Messtechnik vom Bordnetz entkoppelt. Hierbei unterstützt sie sowohl den stationären AC-Ladevorgang über das 230V-Netz als auch die Bordnetz-gespeiste DC-Aufladung der integrierten Hochleistungsbatterie. Durch den hohen Ladestrom im stationären Betrieb ist sie bereits nach kurzer Ladedauer wieder einsatzbereit. Weitere Eigenschaften der Power-Station sind die Bordnetzladung mit wählbarer Ladestrombegrenzung, die programmierbare CAN-Schnittstelle zur Fahrzeug-Bus-Anbindung, die hohe Vibrationsfestigkeit für Automotive-Anwendungen und das Befestigungs-Kit für die individuelle Montage im Testfahrzeug.

Klima-Akustik-Engineering für Fahrzeuge
Der „IPEacoustic head“ ist ein neuartiger Kunstkopf mit keilförmiger Bauform. Er verfügt über eine binaurale Mikrofonanordnung zur gehörrichtigen Geräuscherfassung sowie über ein drittes Mikrofon in akustisch neutraler Messposition. Zum Einsatz kommen ½-Zoll-Mikrofone mit IEPE oder 200-V-Speisung. Mit dem IPEacoustic head können klimaakustische Untersuchungen im Fahrzeug reproduzierbar – bei identischer Einbauposition – vorgenommen werden. Der Kunstkopf, der kompatibel zu gängigen Akustik-Messsystemen ist, bietet in seinem Torso Platz für einen geräuschfreien Hochleistungs-PC zur Online-Messdatenverarbeitung mit IPEmotion.

Messungen im HV-Netz bis 850 VDC / 900 Ampere
Ein speziell für die sichere HV-Messung bei der Flottenerprobung von E-Fahrzeugen und Hybridfahrzeugen entwickeltes Messsystem bietet IPETRONIK mit dem HVshunt2. Als Weiterentwicklung des etablierten HVshunt bietet das neue Messmodul einen Strommessbereich bis +/-900 A bei einer Grundgenauigkeit von +/-0,2 % erweitert. Durch die vorkonfektionierten und kundenspezifischen HV-Steckverbindungen lässt sich das Modul werkzeuglos und sicher im HV-Bordnetz integrieren und ermöglicht somit kurze Auf- und Abrüstzeiten des Versuchsträgers. Die Messdatenerfassung von Strom und Spannung erfolgt über die IPETRONIK-SENS-Module mit CAN-Busschnittstelle über die Software IPEmotion oder einen IPETRONIK-Datenlogger (wie den IPElog2) mit Echtzeitbetriebssystem. Mit einer CANdb-Konfiguration können IPETRONIK-Module auch mit anderen Softwareprogrammen verwendet werden, die eine CAN-Datenerfassung unterstützen.

Hochkanaliges Schnittstellenmodul
Die ETH-Gateway-CLFD-Box ist ein hochkompaktes und vielkanaliges, modulares Schnittstellenmodul, dessen 16 CAN-Highspeed-Eingänge, zwei FlexRay-, acht LIN- Kanälen an die Messoftware IPEmotion angebunden werden können. Durch dieses Gateway gewinnen Anwender einen großen Vorteil in der praktischen Arbeit im Fahrzeug. Wo früher noch verschiedene zwei- und vierfach CAN- oder LIN-Interfaces am PC über USB angesteckt werden mussten, gibt es nun nur noch eine Ethernet-Verbindung zum Applikations-Laptop. Wechselnde Anwender können somit schnell und einfach über eine RJ45-Steckverbindung den Zugriff auf das Bordnetz vornehmen und über entsprechende Beschreibungsdatei-Importe (u. a. OBD, DBC, Autosar, A2L, Fibex) großkanalige CAN-, LIN-, FlexRay-Traffic- sowie signalbasierte Messungen durchführen.

Modularer High-Performance-Datenlogger
Der modulare Ansatz sowie die hohe Rechenleistung, Datenspeicherkapazität und Zuverlässigkeit machen den ARCOS-1.5 zum idealen Datenlogger für anspruchsvolle Aufgaben bei der Fahrzeug-Flottenerprobung. Die modulare Systemarchitektur bietet den Anwendern eine hohe Flexibilität und Investitionsschutz, da der Logger je nach Messaufgabe optimal adaptiert werden kann: Durch das Baukastenprinzip mit Einsteckmodulen lässt sich die Anzahl der Busschnittstellen für CAN, CAN FD, LIN, FlexRay, ETH, MOST bedarfsgereicht erweitern. Somit erfasst das System auch große Bordnetztopologien mit vielen Busnetzwerken und Steuergeräten über die wichtigsten Protokolle wie CCP und XCP.

Testfahrten, die beispielsweise eine Validierung von Assistenzsystemen erfordern oder das Verhalten und Sichtumfeld des Fahrers aufzeichnen wollen, sind durch mehrere USB-Kameras und bis zu acht IP-Kameras realisierbar. Die Datenspeicherung erfolgt auf CF-Karten und über SATA-Schnittstellen mit großer Speichertiefe bis zu 1 TByte im Raid 10. Die drahtlose Kommunikation wird über ein Steckmodul mit weltweit operierenden 3G-Modems, GPS, Glonass- und Baidu-Positionsdatenerfassung und modularen W-LAN-Modulen mit 2,4 GHz Bandreite umgesetzt.

Der Betriebsmodus der ARCOS-1.5-Hardwareplattform ist wahlweise umschaltbar. Für den Logger-Betrieb läuft auf dem Gerät standardmäßig Linux als Betriebssystem. Alternativ lässt sich – durch das Tauschen des Wechselspeichermediums – dieselbe Hardware als Windows-Logger mit der IPEmotion-Software als Applikationssystem für Steuergeräte betreiben. Mit dem ARCOS 1.5 ist jeder Kunde gut gerüstet, auch zukünftige Messaufgaben mit neuen Anforderungen abdecken zu können.

Weitere Highlights auf der Automotive Testing Expo
Das Mx-STG2 6, ein Messmodul aus X-LINK-Modulserie mit sechs schnellen DMS-Eingängen bis zu 100 kHz, und IPEmotion 2017 R1, die neueste Version von IPETORNIKs Messdaten-Erfassungssoftware mit Funktionen für Busanalyse und Fahrzeugakustik sowie der Integration von CAETEC-Hardware, runden das Ausstellungsspektrum von IPETRONIK ab.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK bietet intelligente, mobile Power-Station für Messdatenerfassungssysteme im Fahrzeugbereich

16.05.2017

IPETRONIK kündigt mit der MIP-500 eine mobile Power-Station mit intelligentem Energiemanagement zur Bordnetz-unabhängigen Versorgung von Messsystemen im Fahrzeugbereich an. Das Gerät wird auf der Automotive Testing Expo Europe in Stuttgart präsentiert. Die 12-V-Blei-Vlies-Hochleistungsbatterie bietet eine Kapazität von 75 Ah und kommt überall dort zum Einsatz, wo eine autarke Versorgung der eingesetzten Messtechnik sichergestellt werden soll.

Mehr erfahren

Somit eignet sich sie sich sowohl für Anwendungen in Elektro- und Hybridfahrzeugen als auch in herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Besonders aber in Elektro- und Hybridfahrzeugen muss gewährleistet sein, dass die im Erprobungsfahrzeug verbaute Messtechnik das Fahrzeug Energiemanagement nicht beeinflusst. Deshalb hat IPETRONIK mit der MIP-500 eine mobile Power-Station entwickelt, die die Stromversorgung der Messtechnik vom Bordnetz entkoppelt. Hierbei unterstützt sie sowohl den stationären AC-Ladevorgang über das 230V-Netz als auch die Bordnetz-gespeiste DC-Aufladung der integrierten Hochleistungsbatterie. Durch die eingesetzte Ladeschaltung kann der Strom, der vom Bordnetz zum Laden benutzt wird, zweistufig begrenzt werden. Ebenso verhindert die Elektronik eine Rückspeisung von der 12-V-Blei-Vlies-Hochleistungsbatterie auf die fahrzeugeigene Batterie. Die integrierte, programmierbare Steuerung ermöglicht – über Auswertung von CAN-Signalen – die Aktivierung/Deaktivierung der DC-Aufladung, sodass beispielsweise programmiert werden kann, dass die DC-Aufladung in einem Hybridfahrzeug nur dann stattfinden soll, wenn der Verbrennungsmotor läuft. Durch den hohen Ladestrom im stationären Betrieb ist die Power-Station bereits nach kurzer Ladedauer wieder einsatzbereit.

Weitere Eigenschaften sind die Bordnetzladung mit wählbarer Ladestrombegrenzung, die programmierbare CAN-Schnittstelle zur Fahrzeug-Bus-Anbindung, die hohe Vibrationsfestigkeit für Automotive-Anwendungen und das Befestigungs-Kit für die individuelle Montage im Testfahrzeug. Die gemäß IP-Schutzart IP 21 (ISO 20653 - 2013) spezifizierte Power-Station verfügt über Abmessungen von 1000 mm x 300 mm x 350 mm (L x H x T) und wiegt 50 kg. Sie arbeitet im Temperaturbereich von –20 °C bis +50 °C. Zur Spannungsversorgung sind 85 bis 265 VAC bzw. das 12-VDC-Bordnetz erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 1020 Watt.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK zeigt Kunstkopf für Kfz-Klima-Akustik-Engineering, Lösung für die sichere HV-Messung, hochkanaliges Schnittstellenmodul und modularen Datenlogger zur Flottenerprobung

03.05.2017

IPETRONIK präsentiert auf der SENSOR + TEST 2017 (Nürnberg, 30. Mai – 01. Juni 2017) in Halle 1, Stand 1-240 neue Hard- und Softwareprodukte für Forschungs-, Test- und Entwicklungsanforderungen im Kfz-Bereich. Das Spektrum reicht von einem neuartigen Kunstkopf für Klima-Akustik-Engineering über ein speziell entwickeltes Messsystem für die sichere HV-Messung bei E- und Hybrid-Fahrzeugen bis hin zur ETH-Gateway-CLFD-Box, einem hochkompakten und vielkanaligen, modularen Schnittstellenmodul. Mit ARCOS 1.5 zeigt IPETRONIK zudem ein modulares High-Performance-Datenlogger-System für die Flottenerprobung.

Mehr erfahren

IPEacoustic head – Klima-Akustik-Engineering für Fahrzeuge
Mit der Entwicklung des IPEacoustic head baut IPETRONIK seine Kompetenzen im Bereich der Fahrzeug-Klima-Akustik weiter aus. Der neuartige Kunstkopf, der eine keilförmige Bauform aufweist, verfügt über eine binaurale Mikrofonanordnung zur gehörrichtigen Geräuscherfassung sowie über ein drittes Mikrofon in akustisch neutraler Messposition. Zum Einsatz kommen ½-Zoll-Mikrofone mit IEPE oder 200-V-Speisung. Mit dem IPEacoustic head können klimaakustische Untersuchungen im Fahrzeug reproduzierbar vorgenommen werden. Der Kopf bietet in seinem Torso Platz für einen geräuschfreien Hochleistungs-PC zur Online-Messdatenverarbeitung mit IPEmotion. Der Kunstkopf ist kompatibel zu gängigen Akustik-Messsystemen.

Lösungen für die E-Mobilität – Messungen im HV-Netz bis 850 VDC / 900 Ampere
HVshunt2 ist ein neues, speziell entwickeltes Messsystem für die sichere HV-Messung bei der Flottenerprobung von E-Fahrzeugen und Hybridfahrzeugen. Als Weiterentwicklung des etablierten HVshunt erfasst das HVshunt2 Spannungen bis +/-850 VDC und Ströme bis +/-900 A über einen Stromwandler bei einer Grundgenauigkeit von +/-0,2 %. Durch die vorkonfektionierten und kundenspezifischen HV-Steckverbindungen lässt sich das Modul werkzeuglos und sicher im HV-Bordnetz integrieren und ermöglicht somit kurze Auf- und Abrüstzeiten des Versuchsträgers.

Hochkanaliges Schnittstellenmodul – ETH-Gateway CLFD
Mit der neuen ETH-Gateway-CLFD-Box verfügt das Unternehmen über ein hochkompaktes und vielkanaliges, modulares Schnittstellenmodul, dessen 16 CAN-Highspeed-Eingänge, zwei FlexRay-, acht LIN- Kanälen an die Messoftware IPEmotion angebunden werden können. Durch dieses Gateway gewinnen Anwender einen großen Vorteil in der praktischen Arbeit im Fahrzeug. Wo früher noch verschiedene zwei- und vierfach CAN- oder LIN-Interfaces am PC über USB angesteckt werden mussten, gibt es nun nur noch eine Ethernet-Verbindung zum Applikations-Laptop. Wechselnde Anwender können somit schnell und einfach über eine RJ45-Steckverbindung auf das Bordnetz zugreifen und über Beschreibungsdatei-Importe (u. a. OBD, DBC, Autosar, A2L, Fibex) großkanalige CAN-, LIN-, FlexRay-Traffic- sowie signalbasierte Messungen durchführen.

ARCOS 1.5 – Modularer High-Performance Datenlogger zur Flottenerprobung
Das ARCOS-1.5-Datenlogger-System zeichnet sich durch hohe Rechenleistung, Datenspeicherkapazität und Zuverlässigkeit aus. Aufgrund der modularen Systemarchitektur kann der Logger je nach Messaufgabe optimal adaptiert werden: Durch das Baukastenprinzip mit Einsteckmodulen lässt sich die Anzahl der Busschnittstellen für CAN, CAN FD, LIN, FlexRay, ETH, MOST bedarfsgereicht erweitern. Somit erfasst das System auch große Bordnetztopologien mit vielen Busnetzwerken und Steuergeräten über die wichtigsten Protokolle wie CCP und XCP.

Testfahrten, die beispielsweise eine Validierung von Assistenzsystemen erfordern oder das Verhalten und Sichtumfeld des Fahrers aufzeichnen wollen, sind durch mehrere USB-Kameras und bis zu acht IP-Kameras realisierbar. Die Datenspeicherung erfolgt auf CF-Karten und über SATA-Schnittstellen mit großer Speichertiefe bis zu 1 TByte im Raid 10. Die drahtlose Kommunikation wird über ein Steckmodul mit weltweit operierenden 3G-Modems, GPS, Glonass- und Baidu-Positionsdatenerfassung und modularen W-LAN-Modulen mit 2,4 GHz Bandreite umgesetzt. Eine weitere Besonderheit der ARCOS-1.5-Hardwareplattform ist der umschaltbare Betriebsmodus. Standardmäßig läuft der Logger mit Linux als Betriebssystem. Durch Tauschen des Wechselspeichermediums lässt sich dieselbe Hardware als Windows-Logger mit der IPEmotion-Software als Applikationssystem für Steuergeräte betreiben.

Weitere Messe-Highlights
Das Mx-STG2 6, ein Messmodul aus X-LINK-Modulserie mit sechs schnellen DMS-Eingängen bis zu 100 kHz, und IPEmotion 2017 R1, die neueste Version von IPETORNIKs Messdaten-Erfassungssoftware mit Funktionen für Busanalyse und Fahrzeugakustik sowie der Integration von CAETEC-Hardware, runden das Sensor+Test-Ausstellungsspektrum von IPETRONIK ab.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK präsentiert mit Mx-STG2 6 ein Messmodul mit sechs schnellen DMS-Eingängen bis zu 100 kHz

25.04.2017

IPETRONIK erweitert mit dem Mx-STG2 6 seine X-LINK-Modulserie – bestehend aus dem Mx-SENS2 8, Mx-SENS2 4 und Sx-STG – um ein sechskanaliges Messmodul. Das kompakte Gerät wurde für mobile Messanwendungen mit hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit, Flexibilität und schnelle Signalabtastraten konzipiert und eignet sich insbesondere für Anwendungen zur Bestimmung der Betriebsfestigkeit (DMS).

Mehr erfahren

Es unterstützt DMS-Sensoren zur Messung an 1/4-, 1/2- und Vollbrücken, und eine Spannungsmessung  in den Messbereichen von ±0,01 V bis ±1 V. Die Analogeingänge verfügen über einen 24-Bit-Sigma Delta AD-Wandler und sind spannungsfest bis ±100 V. Jeder Eingang hat seine eigene einstellbare, duale Sensorversorgung bis maximal ±5 V / ±45 mA. Durch die XCP-on-Ethernet-Verbindung ergeben sich darüber hinaus einige Vorteile gegenüber CAN-basierten Modulen: So kann eine Vielzahl von Modulen großkanalige Anwendungen mit mehr als 100 Kanälen abdecken. Zudem eignen sich die hohen Kanalabtastraten von bis zu 100 kHz optimal für hochdynamische DMS-Untersuchungen. Zudem ermöglicht die Ethernet-Technologie die Abdeckung großer Distanzen zwischen den Messmodulen, was insbesondere für Struktur-Untersuchungen an großen Bauteilen, wie bspw. an Kränen, von Vorteil ist. Die Softwareintegration umfasst die Einbindung in IPEmotion über das X-PlugIn V2.04 sowie die Einbindung in INCA 7.1 und INCA 7.2. Diese erfolgt über das IPEaddon INCA V05.07.

Ferner bietet das Mx-STG2 6 nützliche Zusatzfunktionen wie Offset-Abgleich, Shuntcheck zur Plausibilitätsprüfung des Sensors, per Software wählbare Brücken-Ergänzungswiderstände mit 120, 350 und 1 kOhm sowie eine Überstromerkennung der Sensorversorgung. Optional bietet das Modul TEDS-Klasse-2-Unterstützung (Transducer Electronic Data Sheet). Die Leitungsbrucherkennung der Messeingänge ist über die Software aktivierbar. Alle Messeingänge, CAN-Bus, Netzteil und Gehäuse sind untereinander vollständig galvanisch getrennt. Status-LEDs an jedem Messeingang informieren über die korrekte Kanalzuweisung oder dienen der Überstromanzeige während des Messbetriebs.

Das Mx-STG2 6 ist für den direkten Einsatz im Motorraum konzipiert. Es verfügt über ein 213 mm x 45 mm x 62 mm (B x H x T) großes, eloxiertes Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP 67. Das Modul arbeitet im Temperaturbereich von –40 °C bis +105 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung sind 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Fällt die Spannung unter sechs Volt, wird das Modul abgeschaltet. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 5,0 Watt. Als Anschlussvarianten stehen sieben- und zehnpolige Lemo-Buchsen sowie neunpolige SUB-D-Buchsen zur Verfügung. Das Mx-STG2 6 lässt sich sowohl als eigenständiges Messmodul als auch im Verbund mit weiteren Modulen der X- und M-Serie betreiben. Hierfür verfügt es über eine spezielle Befestigungsmechanik, um es mit den anderen IPETRONIK Geräten werkzeuglos kombinieren zu können.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

Messdaten-Erfassungssoftware IPEmotion 2017 R1 – Fahrzeugakustik, Busanalyse und CAETEC-Hardware-Integration im Fokus

21.03.2017

IPETRONIK bietet mit IPEmotion 2017 R1 eine aktualisierte Version seiner Messdaten-Erfassungssoftware. Das neue Release setzt in seinem Funktionsspektrum auf die Weiterentwicklung der Bereiche Akustik und Online-/Offline-Fahrzeug-Busanalyse sowie auf die Integration von CAETEC-Hardware.

Mehr erfahren

Akustik
Das zur Untersuchung der Fahrzeugakustik entwickelte Akustikmodul wurde um neue Bewertungsfunktionen wie Effektivwert, Spitze-Spitze, dbB und dbC erweitert. Ferner können über neue Analyse-Operationen der Gesamtpegel berechnet sowie Ordnungsanalyse und -filter mit einstellbarer Bandbreite konfiguriert werden. Zusätzlich ist die direkte Audioausgabe über das Campbell-Diagramm möglich. Dies gestattet dem Anwender das sofortige Anhören der aufgezeichneten Messdaten, sodass ein Urteil über Qualität und etwaige weitere Analysen möglich ist.

Bus- und Traffic-Analyse
Die Fahrzeug-Busanalyse lässt sich mit dem Traffic-Analyzer-Instrument online und offline durchführen. Besonders hilfreich für eine praktische Anwendung ist die spezifische Filterung auf bestimmte CAN IDs oder CAN ID-Bereiche. Bei der Online-Messung für CAN- und CAN-FD-Botschaften können Akzeptanzfilter eingerichtet werden. Zudem sind komplexe Filterbereiche über DBC-Beschreibungsdateien komfortabel definierbar. FlexRay-Traffic kann bei der Online- und Offline-Traffic-Analyse über Fibex- und Autosar-Beschreibungsdateien in Signale konvertiert werden. Die Filterung von FlexRay- und LIN-Traffic-Botschaften ist für die nächste Release-Stufe IPEmotion 2017 R2 vorgesehen.

Integration der CAETEC-Hardware
Im ersten Integrationsschritt wachsen mit dem Release 2017 R1 die Produktlinien von IPETRONIK und CAETEC zusammen. Mit der neuen ETH-Gateway-CLFD-Box verfügt das Unternehmen über ein hochkompaktes und vielkanaliges Schnittstellenmodul, dessen 16 CAN-Highspeed-Eingänge, zwei FlexRay-, acht LIN- und vier DIO-Kanäle an IPEmotion angebunden werden können. Eine Ethernet-Verbindung zum PC gestattet – über entsprechende Beschreibungsdatei-Importe (u. a. OBD, DBC, Aurosar, A2L, Fibex) – die Durchführung großkanaliger CAN-, LIN-, FlexRay-Traffic- sowie signalbasierter Messungen

ARCOS 1.5 – Modularer Datenlogger mit Linux- und Windows-Betriebssystem für IPEmotion
Im Zuge der Systemintegration der CAETEC- und IPETRONIK-Produktlinien steht besonders der ARCOS 1.5-Datenlogger mit zwei Betriebssystemen im Fokus. Für den klassischen Logger-Betrieb wird das System mit einem 32- oder 64-Bit-Linux-Betriebssystem und dataLog-/Phoenix-Software eingerichtet. Die erzeugten MDF4-Messdaten lassen sich in IPEmotion und die IPEcloud importieren und auswerten.

Für Anwendungsfälle, die Messungen mit Gateway-Betrieb am Notebook vorsehen, bietet sich die Installation des Windows-Betriebssystems mit IPEmotion an. Hier kann der Versuchsingenieur alle am ARCOS installierten PlugIns nutzen und die entsprechenden Online-Messdaten auf seinem Notebook in der IPEmotion-Software einsehen. Neben CAN-, LIN-, FlexRay-Traffic und Protokoll-Messdaten zählen hierzu auch die Daten integrierter USB- und IP-Kameras. Darüber hinaus ist die CLFD-Box über das Protokoll-PlugIn in IPEmotion integriert, sodass identische physikalische Bus-Schnittstellen im Logger- und Gateway-Betrieb genutzt werden können.

Dieses Video gibt einen Überblick über die neuen Funktionsmerkmale der aktuellen IPEmotion-Version.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK präsentiert X-LINK-Modulserie mit sechs schnellen DMS-Eingängen, IPEmotion 2017 R1 und modularen Datenlogger mit Linux- und Windows-Betriebssystem für IPEmotion

09.03.2017

IPETRONIK präsentiert auf der MessTec & Sensor Masters 2017 (Stuttgart, 28. – 29. März 2017) neue Produkte für anspruchsvolle Entwicklungs- und Testaufgaben im Automobilbereich. Dazu gehören die Erweiterung der X-LINK-Modulserie um ein Messmodul mit sechs schnellen DMS-Eingängen sowie ein modularer Datenlogger mit Linux- und Windows-Betriebssystem. Mit IPEmotion 2017 R1 zeigt IPETRONIK zudem eine aktualisierte Version seiner Messdaten-Erfassungssoftware mit neuen Funktionen für Busanalyse und Fahrzeugakustik sowie der Integration von CAETEC-Hardware.

Mehr erfahren

Mx-STG2 6 – Erweiterung der X-LINK-Modulserie um sechs schnelle DMS-Eingänge
Die X-LINK-Modulserie verfügt mit dem Mx-STG2 6 nun über ein sechskanaliges Messmodul für Anwendungen zur Bestimmung der Betriebsfestigkeit (DMS). Das neue Modul erweitert die bestehende X-LINK-Modulfamilie Mx-SENS2 8, Mx-SENS2 4 und Sx-STG, die alle Sensoren mit elektronischen Datenblättern (TEDS) unterstützen. Durch die XCP-on-Ethernet-Verbindung ergeben sich für den Anwender einige Vorteile gegenüber CAN-basierten Modulen. So kann eine Vielzahl von Modulen großkanalige Anwendungen mit mehr als 100 Kanälen abdecken. Zudem eignen sich die hohen Kanalabtastraten von bis zu 100 kHz optimal für hochdynamische DMS-Untersuchungen. Die Softwareintegration umfasst die Einbindung in IPEmotion über das X-PlugIn V2.04 sowie die Einbindung in INCA 7.1 und INCA 7.2. Diese erfolgt über das IPEaddon INCA V05.07.

IPEmotion 2017 R1 – Fahrzeugakustik, Busanalyse und CAETEC-Hardware-Integration
Das IPEmotion Release 2017 setzt in seinem Funktionsspektrum auf die Weiterentwicklung der Bereiche Akustik und Online-/Offline-Fahrzeug-Busanalyse. Das zur Untersuchung der Fahrzeugakustik entwickelte Akustikmodul wurde um neue Bewertungsfunktionen wie Effektivwert, Spitze-Spitze, dbB und dbC erweitert. Ferner können über neue Analyse-Operationen der Gesamtpegel berechnet sowie Ordnungsanalyse und -filter mit einstellbarer Bandbreite konfiguriert werden. Die Fahrzeug-Busanalyse lässt sich mit dem Traffic-Analyzer-Instrument online und offline durchführen. Besonders hilfreich für eine praktische Anwendung ist die spezifische Filterung auf bestimmte CAN IDs oder CAN ID-Bereiche. Bei der Online-Messung für CAN- und CAN-FD-Botschaften können Akzeptanzfilter eingerichtet werden. FlexRay-Traffic lässt sich bei der Online- und Offline-Traffic-Analyse über Fibex- und Autosar-Beschreibungsdateien in Signale konvertieren.

Integration der CAETEC-Hardware
Im ersten Integrationsschritt wachsen mit dem Release 2017 R1 die Produktlinien von IPETRONIK und CAETEC zusammen. Mit der neuen ETH-Gateway-CLFD-Box verfügt das Unternehmen über ein hochkompaktes und vielkanaliges Schnittstellenmodul, dessen 16 CAN-Highspeed-Eingänge, zwei FlexRay-, acht LIN- und vier DIO-Kanäle an IPEmotion angebunden werden können. Eine Ethernet-Verbindung zum PC gestattet – über entsprechende Beschreibungsdatei-Importe (u. a. OBD, DBC, Aurosar, A2L, Fibex) – die Durchführung großkanaliger CAN-, LIN-, FlexRay-Traffic- sowie signalbasierter Messungen.

ARCOS 1.5 – Modularer Datenlogger mit Linux- und Windows-Betriebssystem für IPEmotion
Im Zuge der Systemintegration der CAETEC- und IPETRONIK-Produktlinien steht besonders der ARCOS 1.5-Datenlogger mit zwei Betriebssystemen im Fokus. Für den klassischen Logger-Betrieb wird das System mit einem 32- oder 64-Bit-Linux-Betriebssystem und dataLog-/Phoenix-Software eingerichtet. Die erzeugten MDF4-Messdaten lassen sich in IPEmotion und die IPEcloud importieren und auswerten. Für Anwendungsfälle, die Messungen mit Gateway-Betrieb am Notebook vorsehen, bietet sich die Installation des Windows-Betriebssystems mit IPEmotion an. Hier kann der Versuchsingenieur alle am ARCOS installierten PlugIns nutzen und die entsprechenden Online-Messdaten auf seinem Notebook in der IPEmotion-Software einsehen.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

Messdatenerfassungssoftware IPEmotion 2016 R3 mit Optimierungen im Detail

06.12.2016

IPETRONIK hat im aktuellen Release 2016 R3 seiner Messdatenerfassungssoftware IPEmotion einige Funktionen im Detail optimiert. Die wichtigsten Erweiterungen sind die optimierte Verwaltung von Serverlizenzen, die Signalkonvertierung von Traffic-Messungen, der Import von Fahrprofilen aus Messdateien, die Unterstützung von Multiplex-DBC-Formaten durch die App-Export Version 2.15 sowie das vereinheitlichte NoValue-Handling beim MDF4-Import.

Mehr erfahren

Server-Lizenzverwaltung
Der neue FlexNet-Server optimiert die Verwaltung einzelner Lizenzprodukte, sodass der Anwender anstatt vieler verschiedener Lizenzprodukte jeweils nur eine Lizenz ausleihen muss. Die Arbeit mit FlexNet-Borrow-Lizenzen ist ein sehr nützliches Verfahren, um die Lizenzkosten und Softwareauslastung innerhalb einer Benutzergruppe zu optimieren. Jetzt kann der Anwender nur das für seine Applikation erforderliche Lizenzprodukt ausleihen. Wird eine andere Lizenz benötigt, wird das aktuell auf dem PC befindliche Lizenzprodukt an den Server automatisch zurück gebucht.

Traffic-2-Signal-Konvertierung
Traffic-Messungen lassen sich nun mittels AUTOSAR-Beschreibungsdateien in Signale konvertieren. Da das Online- und Offline-CAN-Traffic-Analyse-Instrument auch Informationen über Signale liefern kann, müssen die entsprechenden Beschreibungsdateien importiert werden. Neben DBC- und Fibex-Beschreibungsdateien unterstützt IPEmotion nun auch AUTOSAR-Dateien.

Fahrer-Assistenz-Instrument
Das Fahrer-Assistenz-Instrument ermöglicht den Import von Fahrprofilen aus Messdateien. Es wird häufig in Klimawindkanälen eingesetzt, um dem Fahrer Informationen über Spurführung sowie Geschwindigkeits- und Gangschaltprofile zu geben. Zur Erstellung eigener Profile kann der Anwender zusätzlich zur Definition von schrittweisen Profilen eine Spur in einem bevorzugten Datenformat wie IAD, MDF4, CSV etc. importieren. In der Praxis kann eine Referenzdatei Daten von einer realen Testfahrt erhalten, die von anderen Dateien aufgezeichnet oder künstlich in Excel/CSV erzeugt wurden. Vorteile des dateibasierten Profilimports sind, dass sich sehr glatte und kurvenreiche Profile erstellen lassen und der Anwender das Profil äußerst schnell konfigurieren und einrichten kann.

App-Export, Version 2.15
Mit der neuen App-Export-Version 2.15 unterstützt IPEmotion Multiplex-Signale in der DBC-Datei. Dazu gehören Funktionen wie Tachometeranzeiger, die Konfiguration der Zeitspanne im Yt-Diagramm von 30 Sekunden bis zu einer Stunde, ein Symbol zur Anzeige der SD-Karten-Speichernutzung im Messband, die Konfiguration der Dezimalstellen, Rotation der Anzeigen um 180 Grad, manuelle Neusortierung der Anzeigeseitenreihenfolge sowie ein MirrorLink-Head-Unit-Display.

MDF4-Import – NoValue-Handling
Die Importeinstellungen für MDF4 unterstützen eine Check-Box für dediziertes NoValue-Handling. MDF4 unterstützt verschiedene NoValue-Einträge, IPEmotion jedoch nur einen NoValue-Eintrag. Der MDF4-Import vereinheitlicht nun das NoValue-Handling, indem:

  • beim Importieren von MDF4-Dateien mit einem NoValue-Eintrag die NoValue-Daten nach Null konvertiert bzw.
  • beim Importieren von MDF4-Dateien mit mehreren NoValue-Einträgen alle NoValues ignoriert und als VALID-Daten markiert werden.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

Messdatenerfassungssoftware IPEmotion 2016 R2 mit neuem Profilgenerator und Profilinstrument

25.07.2016

IPETRONIK stellt ab sofort das IPEmotion Release 2016 R2 zum Download bereit. Die neue Version verfügt über einen Profilgenerator zur Konfiguration von Fahr- und Bremsprofilen sowie über ein neues Profilinstrument zur Visualisierung der Profile. Zudem machen erweiterte Importfunktionen für Beschreibungsdateien mit Infos zur voraussichtlichen CPU- und Speicherauslastung der Steuergeräte und die Überprüfung von duplizierten Kanalnamen den Importvorgang noch effizienter. Die synchronisierte Messdatenanalyse aus verschiedenen Quellen wie Video, GPS und dem Bus-Traffic bietet ein höheren Detailierungsgrad, da sie die Traffic-Botschaften in Bezug zu allen anderen Datensätzen auswertet.

Mehr erfahren

Die Neuerungen im Detail:
Im Bereich Signale stehen mit der Unterstützung des XCP-Standards 1.2 nun Informationen zur erwarteten CPU-Auslastung und Speicherbelegung der Steuergeräte beim Import von A2L-Beschreibungsdateien zur Verfügung. Weiterhin kann eine Überprüfung auf Duplikate bei den Kanalnamen aktiviert werden. Diese sind bei großen Beschreibungsdateien mit unzähligen Kanälen keine Seltenheit und verursachen Probleme in der nachgelagerten Messdatenauswertung. Aus diesem Grund bietet die Überprüfung und Behebung einen großen Nutzen, da nachgelagerte Auswertungsprobleme präventiv verhindert werden können.

Das Modul Steuern & Regeln wurde um einen Profilgenerator erweitert, mit dem der Anwender Fahr- und Bremsprofile über eine einfache Ablaufsteuerung konfigurieren kann. Untersuchungen auf Rollenprüfständen und Teststrecken orientieren sich oftmals zwecks Wiederhol- und Vergleichbarkeit an vorgegebenen Profilen. Das neue Profilinstrument im Anzeigebereich visualisiert dem Fahrer die Ablaufsteuerung des Profilgenerators. Neben dem aktuell gefahrenen Profil stellt das Instrument das Referenzprofil und das Toleranzband dar. Dabei unterstützt es die horizontale und vertikale Wiedergabe der Profile. Die Analyse von Messdaten aus verschiedenen Quellen wie Video-/Audio-Signale, GPS und Steuergerätesignalen wurde um die Bus-Traffic-Analyse erweitert. Damit lassen sich jetzt Traffic-Botschaften im Traffic-Analyzer synchron zu anderen Daten auswerten. Es können sowohl die zugeordneten Messwerte einer ausgewählten Traffic-Botschaft als auch die entsprechende Traffic-Botschaft zu einem bestimmten Signalwert bei aktivem Messcursor angezeigt werden.

Zudem wurden eine neue Grafikbibliothek für LED-Instrumente und neue Funktionen im Datenmanager wie die Darstellung der Kanaleigenschaften bei Video-Aufzeichnungen eingeführt. Bei der Reporterstellung kann die Reportseite nun per Copy and Paste für andere Seiten als individuelle Vorlage hinterlegt werden. Dies umfasst neben der Wahl des Formats auch die Gestaltung der zugehörigen Kopf- und Fußzeile und Grafikelemente. Die Scripting-Funktionen wurden nochmals erweitert und unterstützen jetzt auch Iron Phyton, Version 2.7.5. Dies ist eine .NET-Implementierung der Open-Source-Skriptsprache Python für den CLI-Standard (Common Language Infrastructure).“

Das Video gibt einen Überblick über die wichtigsten neuen Funktionsmerkmale von IPEmotion 2016 R2.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK gehört zu den TOP 100

27.06.2016

Zum 23. Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Die IPETRONIK GmbH & Co. KG gehört in diesem Jahr zu dieser Innovationselite. Das Baden-Badener Unternehmen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Untersucht wurden das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.

Mehr erfahren

Innovationen gehören für die IPETRONIK GmbH & Co. KG zum Tagesgeschäft. Seit 1989 entwickelt das Unternehmen Prüfstände und Messverfahren, mit denen insbesondere in der Automobilbranche neue Technologien auf ihre Alltagstauglichkeit hin untersucht werden. Dabei glänzt das mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnete Unternehmen auch selbst mit innovativen Ideen. Bestes Beispiel ist das speziell für die Erprobung großer Fahrzeugflotten konzipierte Tool „IPEcloud“. Das intelligente Datenmanagement übermittelt alle relevanten Messdaten der Testflotte in Sekundenschnelle an den Auftraggeber. Durch die automatische Auf-bereitung der Daten wird sichergestellt, dass diese auch sofort nutzbar sind.

Der in Baden-Baden ansässige Mittelständler hat sich national in der Spitzengruppe seiner Branche etabliert und verfügt mit Niederlassungen in Indien und in den USA auch über ein internationales Netzwerk. Dabei geht IPETRONIK aktiv auf andere Unternehmen zu und treibt im Rahmen von Joint-Ventures und anderen Kooperationen die Suche nach Innovationen voran. Diese Strategie wird durch die INDUS Holding AG als nachhaltig orientierte Gesellschafterin, aktiv unterstützt und die notwendigen Freiräume gewährt, um die mittelständische Stärke von IPETRONIK zu bewahren. Durch regelmäßige Innovationszirkel werden auch die 183 Mitarbeiter in Deutschland in diesen kreativen Prozess mit eingebunden. Stetig ansteigende Umsatzzahlen dokumentieren den Erfolg dieser Strategie. Das schafft Arbeitsplätze: „Wir arbeiten daran, in den nächsten Jahren das Geschäft weiter auszubauen und neue Mitarbeiter einzustellen“, verraten die Geschäftsführer Dirk Korn und Andreas Wocke.

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK erweitert mit Tochterunternehmen SAVVY® und CAETEC sein Produktportfolio an innovativen Mess- und Analyse-Lösungen

20.05.2016

IPETRONIK zeigt auf der diesjährigen Automotive Testing Expo in Halle 1, Stand 1714 sein breites Portfolio an Hard- und Software für Test- und Entwicklungsanforderungen im Automobilbereich. So erzielt IPETRONIK mit den Produkten und Leistungen seiner Tochterunternehmen SAVVY® und CAETEC eine hohe Synergie im Bereich der Telematik-Lösungen & Business Intelligence bzw. bei Hochleistungs-Datenloggern für die Bordnetz-Entwicklung und Flottenerprobung. Mit den Datenloggern IPElog2 bzw. M-LOG V3 plus COMgate V3 und IPEcloud ermöglicht das Unternehmen effizientes Flottenmanagement. Die Messdaten-Erfassungs-Software IPEmotion 2016, das Messmodul Mx-SENS2 4 mit X-LINK-Technologie und ein neuartiger Kunstkopf bilden ein perfektes System für Akustik-Analysen. Weitere Messe-Highlights sind die ETAS-Einbindung über IPEaddon INCA 5 sowie IPEload, eine kompakte Kompressor-Prüf- und -Belastungseinheit mit aktiver Kühlung.

Mehr erfahren

Tochterunternehmen bieten hohes Synergiepotential
Seit Mai 2016 gehört CAETEC zur IPETRONIK und komplementiert das Angebot an Loggern und Messmodulen. CAETEC ist ein auf Fahrzeug-Messtechnik spezialisiertes Entwicklungsunternehmen, dessen Kernprodukte modulare Messgeräte für Fahrzeuganwendungen wie Flottenüberwachung, Bus-, Traffic- und Video-Analyse sowie die Validierung von Fahrerassistenzsystemen sind. Die Datenlogger-Systeme des Unternehmens bieten vielseitige und großkanalige Buseingänge wie CAN, LIN, Most, USB Ethernet, FlexRay, Automotive Ethernet, Video und Fahrer-Displaysysteme, aber auch Produkte wie ARCOS 1.5, µCROS XL, µCROS sowie platz- und stromsparende Analog- und Combobox-Varianten.

Die SAVVY® Telematic Systems AG ist ein Machine-to-Machine (M2M) Technologieanbieter mit Fokus auf telematikgestützte Business Intelligence und Flottenmanagement. Durch das Know-how von SAVVY® im Bereich Telemetrie und der langjährigen Erfahrung von IPETRONIK in der mobilen Messdatenerfassung stehen intelligente Datenlogger und Cloud-Lösungen mit ERP-Anbindung zur Zustandsüberwachung von Gütern und globalem GPS-Tracking zur Verfügung. Mit Business Intelligence lässt sich der wirtschaftliche Betrieb von Betriebsmitteln wie Container, Baumaschinen, Zügen, Fahrzeugflotten und Transportlogistik weltweit online überwachen.

Effizientes Flottenmanagement
Der neue Hochleistungs-Datenlogger IPElog2 baut auf dem Grund- und Gehäusekonzept des IPElog auf, wurde aber in vielen Details weiterentwickelt. Dazu gehört zum Beispiel der Audio-Eingang, mit dem der Testfahrer ereignisgesteuert Sprachkommentare sowie Geräusche zur späteren Messdatenanalyse aufzeichnen kann, der Ausbau von 14 auf 18 Bus- und Messeingänge oder die USB-3.0-Schnittstelle für schnellere Konfigurationsupdates und Datendownloads.

Die Datenlogger IPElog2 bzw. M-LOG V3 ergeben zusammen dem Kommunikationsmodul COMgate V3 zur kabellosen Datenübermittlung gemäß 4G bzw. LTE-Standard und dem Web-Portal IPEcloud ein leistungsfähiges System für intelligentes Flottenmanagement.

Akustik-Messungen und -Auswertungen mit IPEmotion 2016 und Mx-SENS2 4-Modul
IPEmotion 2016 ermöglicht die Analyse von akustischen Signalen und Vibrationen mit dem Campbell-Diagramm. Als entsprechende Hardwareplattform dient das vierkanalige Messmodul Mx-SENS2 4, das durch eine Kanalabtastrate von bis zu 100 kHz prädestiniert ist zur Erfassung dynamischer Messsignale, beispielsweise von ICP-gespeisten Mikrofonen und Beschleunigungsaufnehmern. Analoge Messgrößen, Schallmessungen und Bauteilschwingungen können in IPEmotion synchron mit digitalen Messgrößen aus den Fahrzeug-Steuergeräten über CAN-Bus-, FlexRay- und LIN-Bus-Netzwerke aufgezeichnet werden. Auf der Automotive Testing Expo wird ein neuartiger Kunstkopf mit sehr guter Richtcharakteristik vorgestellt. Mit dem Gesamtsystem aus Software, Messmodul und Kunstkopf lassen sich klimaakustische Untersuchungen in der Fahrzeugentwicklung sehr wirtschaftlich realisieren.

ETAS-Einbindung: IPEaddon INCA 5 – Hardware-Integration in INCA 7.1 und 7.2
INCA von ETAS ist eine weit verbreitete Software-Plattform, um Steuergeräte mit dem Schwerpunkt Antriebsstrang-Entwicklung zu applizieren. Mit dem neuen IPETRONIK Treiber IPEaddon INCA 5 lassen sich Messmodule auf Basis von CAN-Bus und XCPonETH-Protokollen über die BOA- und OHI-Schnittstelle von INCA einbinden und mit der ETAS-Software konfigurieren. Damit können beispielsweise zeitsynchron zu den Messdaten vom Steuergerät analoge Messdaten über die ETK-Schnittstelle erfasst werden. Der Anwender profitiert hier von der X-LINK-Technologie, da er die X-Geräte auf Ethernet-Basis zusammen mit CAN-Messmodulen in einer Systemkette betreiben kann.

Kompakte Prüf- und Belastungseinheit für Klimakompressoren
Mit IPEload stellt der IPETRONIK-Geschäftsbereich IPEtec eine kompakte Prüf- und -Belastungseinheit mit aktiver Kühlung zur effizienten Prüfung der Kältemittelkompressoren von Fahrzeug-Klimaanlagen vor. Das System ist portabel und kommt ohne eine Kaltwasserversorgung aus. Der Prüfstand wird auf der Messe zusammen mit einem elektrischen Kompressor und vollständiger Prüfstandssteuerung über IPEmotion und SPS-Bedienterminal in Aktion gezeigt. Durch die applizierten Mikrofone, Beschleunigungs- und Druckaufnehmer lassen sich akustische Effekte in Abhängigkeit von Kompressordrehzahl und Lastzustand eindrucksvoll darstellen.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

INDUS Holding AG übernimmt Messtechnik-Hersteller CAETEC GmbH

20.05.2016

Zum 2. Mai 2016 gelang die Übernahme der CAETEC GmbH für die IPETRONIK GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft entwickelt Messtechnik, die im Rahmen der Fahrzeugerprobung zum Einsatz kommt, vornehmlich für die Bereiche Fahrerassistenz, Busanalyse und Bordnetz und ergänzt somit IPETRONIK in den Bereichen Antriebsstrang und Thermomanagement.

Mehr erfahren

Damit baut das Baden-Badener Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich Datenlogger, Messmodule und Messsoftware weiter aus. Die CAETEC GmbH mit Sitz in Olching gehört in den Segmenten Fahrzeugerprobung und mobile Messtechnik zu den wichtigsten Entwicklungspartnern der Automobilindustrie. Die INDUS Holding AG erwirbt mit sofortiger Wirkung 100% der Geschäftsanteile von CAETEC. Dabei bleiben Unternehmensname, Produktlinien, Entwicklungsstandort sowie sämtliche Mitarbeiter erhalten, heißt es weiter.

IPETRONIK und CAETEC ergänzen sich perfekt. IPETRONIK ist mit ihren vier Geschäftsbereichen, dem weltweiten Vertriebsnetzwerk und der Spezialisierung auf Datenlogger und Messtechnik im Bereich Fahrzeug-Thermomanagement und Powertrain breit aufgestellt. CAETEC wiederum konzentriert sich auf Vorentwicklungsprojekte und unterstützt neue, hochkanalige Bus- und Bordnetz-Architekturen, die unter anderem auf der Technologie von BroadR-Reach, Automotive Ethernet, FlexRay und CAN FD basieren. Durch die Zusammenführung erhalten CAETEC-Produkte Zugang zum weltweiten IPETRONIK-Vertriebsnetzwerk, sodass sich neue Vermarktungspotentiale ergeben. Gleichzeitig greifen beide Unternehmen auf eine Vielzahl an leistungsstarken Loggern und Modulen zurück.

Doch nicht nur die Unternehmen profitieren von der Übernahme, insbesondere für Kunden ergibt sich ein hoher Nutzen aus dem Zusammenschluss. „"Die Akquisition ist darauf ausgelegt, technische und vertriebliche Synergien zu nutzen, um den bestehenden Kundenstämmen von IPETRONIK und CAETEC ein noch besseres Produktportfolio anbieten zu können. So kann sich der Kunde unter dem "Best-fit"-Ansatz einfach die für seine Messaufgaben optimalen und effizientesten Geräte auswählen"“, so Andreas Wocke, Geschäftsführer bei IPETRONIK.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPElog2 von IPETRONIK: Hochleistungs-Datenlogger mit Audio/Video- und 18 Bus-Eingängen für Automobilanwendungen

17.05.2016

IPETRONIK präsentiert mit dem IPElog2 einen Hochleistungs-Datenlogger für Testanwendungen im Automobil- und Nutzfahrzeugbereich, insbesondere für effizientes Flottenmanagement. Der neue Datenlogger baut auf dem Grund- und Gehäusekonzept des erfolgreichen Datenloggers IPElog auf, wurde aber in vielen Details weiterentwickelt. Dazu gehört zum Beispiel der Audio-Eingang, mit dem der Testfahrer ereignisgesteuert – etwa über das iMic-Mikrophon und den Triggerbutton – Sprachkommentare sowie Geräusche zur späteren Messdatenanalyse aufzeichnen kann, der Ausbau von 14 auf 18 Bus- und Messeingänge oder die USB-3.0-Schnittstelle für schnellere Konfigurationsupdates und Datendownloads.

Mehr erfahren

Der IPElog2 ist in zwei Varianten erhältlich: Die Standardvariante verfügt über 10 CAN-Eingänge, von denen 4 zwischen CAN High-Speed (HS) und CAN Low-Speed (LS - Fault Tolerant) umschaltbar sind. Zusätzlich bietet das Logger-System 6 LIN-Eingänge gemäß LIN-1.3- und -2.0-Standard. Die zweite Variante hat 16 CAN-Eingänge, ebenfalls mit HS- und LS-Umschaltung, jedoch keine LIN-Eingänge. Alle 10 bzw. 16 CAN-Eingänge unterstützen die Funktionen WakeOnCAN und NoMessageLost (NML). WakeOnCAN weckt den Logger (über CAN bus activity), sodass er automatisch aus dem Standby bootet und in den Messmodus wechselt. Die zugehörige NML-Funktion stellt sicher, dass alle CAN-Botschaften vom Aufwecken des Fahrzeugs signalbasiert als CAN-Trace gespeichert werden.

Leistungsfähige Hardware
Der Datenlogger basiert auf einem 1,33 GHz schnellen Atom E3805 Dual-Core-Prozessor, verfügt über 2 GByte RAM und nutzt das Echtzeitbetriebssystem RTOS-32 mit der Betriebssoftware TESTdrive. Die Speicherung der Messdaten erfolgt auf der neusten CFast-Technologie mit bis zu 64 GByte Datenvolumen. Diese Speichermedien haben sich bereits im Datenlogger M-LOG V3 bewährt.

Um den steigenden Anforderungen an Ethernet-basierten Protokollen und Bussen gerecht zu werden, unterstützt der Datenlogger zwei Gigabit-Ethernet-Messeingänge. Über diese Eingänge lassen sich XCPonEthernet-Protokolle und Automotive-Ethernet-Netzwerke über BroadR-Reach Media-Gateways einbinden. Das Messen von FlexRay-Signalen und zukünftigem FlexRay-Traffic wird über den FlexRay-Extender realisiert. Einer der beiden Gigabit-Ethernet-Eingänge ist als X-LINK-Buchse ausgeführt, um die schnellen Messeingänge der X-Geräte-Familie mit einer Abtastrate von bis zu 100 kHz zu messen und im Logger abzuspeichern. Über die Gigabit-Ethernet-Eingänge können künftig auch IP-basierte Kamerasysteme am Gerät integriert werden: IPElog2 deckt somit auch künftige Anforderungen ab, wie die synchrone Speicherung von Steuergeräte- und Umgebungsbilddaten mehrerer Kameras (z.B. zur Validierung von Fahrerassistenzsystemen).

Zudem verfügt der Logger über eine M-CAN-LEMO-Systembuchse zum Anschluss von IPETRONIK M-CAN-Messmodulen. Die Besonderheit der M-CAN-Anbindung ist, dass die Bus-Terminierung über einen Software-Schalter gesetzt werden kann: Hier profitiert der Anwender davon, dass kein zusätzlicher M-CAN-Termination-Stecker oder ein spezielles M-CAN-Systemkabel für die Bus-Terminierung nötig ist. Die Spannungsversorgung der Module wird ebenfalls über diese Buchse gewährleistet.

Schnelle, sichere Datenfernübertragung
Der IPElog2 unterstützt die drahtlose Übertragung von Messdaten sowohl über eine integrierte Wi-Fi-Schnittstelle gemäß Standard IEEE 802.11 a/b/g/n als auch über ein LTE-(4G) Modem. Das WLAN-Modul ist in der Lage, selbst einen Access Point zur Verbindung von Endgeräten wie Tablets aufzubauen. Das Modem ist modular bestückbar und kann an den Einsatzort – Nordamerika, EMEA, APAC/Südamerika – angepasst werden. Um die Positionsdaten des Fahrzeugs mit den Messdaten synchron ermitteln zu können, ist ein GPS-Empfänger inkl. Gyro verbaut. Dieser erfasst die Drehbewegungen des Fahrzeugs entlang aller drei Achsen. Mit seinen Funktionen und Eigenschaften eignet sich der Logger optimal, um – gemeinsam mit der IPEcloud – Dauerlauftests und Flottenversuche effizient durchzuführen.

Robustes Alugehäuse
Der Datenlogger besitzt ein 206,5 mm x 73 mm x 166,5 mm (B x H x T) großes, hochwertiges Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP54 und wiegt 1750 g. Er arbeitet im Temperaturbereich von –40 °C bis +85 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung ist eine Spannung von 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 10 Watt. Das Gehäuse hat keine Lüfter, Festplatte oder sonstige mechanische Verschleißteile. Die Messeingänge CAN, LIN, ETH und 4 DIG I/O sind untereinander vollständig galvanisch getrennt.

„Der IPElog2 ist ein Technologieträger, der von seiner Architektur und Hardware darauf ausgelegt ist, auch längerfristig Kundenanforderungen abzudecken. Durch die Vielzahl an Schnittstellen und Messeingängen ist der Logger prädestiniert für große Messaufgaben mit vielen CAN- und LIN-Bussen“, kommentiert Felix Ottofülling, Marketingleiter bei IPETRONIK. „Aufgrund seines skalierbaren Lizensierungsmodells ist der IPElog2 zu einem günstigen Einstiegspreis mit vier CAN-Schnittstellen in der Grundversion zu haben. Der Kunde kann weitere Funktionen bei Bedarf nachlizensieren und sofort einsetzen.“

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK präsentiert Datenlogger M-LOG V3 mit neuem Ferndatenübertragungsmodul COMgate V3 und IPEcloud

12.05.2016

IPETRONIK bietet für den Datenlogger M-LOG V3 das neue Kommunikationsmodul COMgate V3 zur kabellosen Datenübermittlung gemäß 4G bzw. LTE-Standard. Ergänzt wird das Hardware-System durch das Web-Portal IPEcloud, das eine schnelle und sichere Datenfernübertragung bis hin zum intelligenten Flottenmanagement unterstützt.

Mehr erfahren

Der M-LOG V3 ist ein leistungsfähiger Datenlogger für die Validierung und Erprobung von Entwicklungsfahrzeugflotten. Er bietet bis zu zwölf Messeingänge für CAN, LIN, Ethernet, FlexRay und ein weites Spektrum an Protokollen wie XCP, CCP, OBD, J1939 etc. Mit dem COMgate V3 können Anwender nun ihre weltweit operierenden Fahrzeugflotten aus der Ferne steuern. Das neue Hardware-Modul ist sowohl von den Abmessungen als auch von der Software kompatibel zu bestehenden M-LOG-Datenlogger-Flotten und älteren Versionen des M-LOG-Betriebssystems TESTdrive. M-LOG-Bestandskunden können dadurch ohne Austausch des Loggers auf das neue COMgate V3 umrüsten.

Das COMgate V3 bietet neben dem Wi-Fi eine globale Modem-Unterstützung, die einen schnellen, einfachen Zugriff auf Messdaten und Messkonfigurations-Updates ermöglicht. Das Modem besitzt einen Mini-SIM-Karten-Slot, ist modular bestückbar und kann – je nach regionalem Einsatzort – für Nordamerika, EMEA, APAC/Südamerika ausgewählt werden. Für die W-LAN-Übertragung werden die Standards IEEE 802.11 a/b/g/n abgedeckt. Für die Unterstützung mobiler Endgeräte, zum Beispiel für eine Display-Anbindung zu Tablets, kann das COMgate V3 selbst einen Access-Point aufbauen.

Web-Portal zur intelligenten Überwachung von Datenlogger-Flotten
Aufbauend auf der Ferndatenübertragung über Wi-Fi oder Modem, die von sämtlichen IPETRONIK Datenloggern unterstützt wird, bietet die IPEcloud verschiedene Services zur Steuerung einer Datenlogger-Flotte. Dazu gehören die Verwaltung der eingehenden Messdaten inklusive einer schnellen Statusüberwachung sowie die Remote-Aktualisierung der Logger-Konfiguration.

Das zentrale Element des Web-Portals ist IPEdrive. IPEdrive verwaltet die eingehenden Messdaten und hinterlegt Messkonfigurationen für den Datenlogger-Upload. In diesem Datenbereich findet der Anwender auch die Min-/Max-Statistik-Dateien mit komprimierten Messdaten, mit denen er auf der Basis von IPEfleet den Betriebszustand von Fahrzeug und Logger erfassen kann.

IPEfleet unterstützt den Anwender bei der individuellen Verwaltung seiner Datenlogger- bzw. Fahrzeugflotte in unterschiedlichen Projekten: Logger lassen sich in verschiedene Gruppen zusammenfassen, um entsprechend organisatorische oder funktionale Einheiten abzubilden. Auch ist es möglich, dass mehrere Anwender verschiedene Segmente einsehen. Über ein Konfigurationsmenü legt der Anwender fest, welche Parameter in den eingefahrenen Messdaten überwacht werden sollen. Die Statusüberwachung erfolgt dann mittels einer Ampeldarstellung (rot/gelb/grün). Optional werden die übertragenden Systemdateien automatisiert ausgewertet und als PDF-Report aufbereitet. Dank der GPS-Positionsaufzeichnung lassen sich die zurückgelegte Strecke sowie der aktuelle Fahrzeugstandort in einem Kartenelement darstellen. IPEmail ist eine Mailbox zur Verwaltung der Logger-E-Mails und der vom Benutzer angelegten Alarm-Benachrichtigungen. Die Anwender können damit gezielt über Systemfehler oder Abweichungen in den Messdaten informiert werden.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK präsentiert auf der SENSOR+TEST 2016 innovative Mess- und Analyse-Lösungen für die Automobilindustrie

12.04.2016

IPETRONIK präsentiert sich auch dieses Jahr wieder auf der Fachmesse SENSOR+TEST (10.5. bis 12.5.2016) in Nürnberg. Der Messtechnik-Spezialist zeigt in Halle 1, Stand 263 neue Hard- und Softwareprodukte für Forschungs-, Test- und Entwicklungsanforderungen. Das Spektrum reicht von der aktuellsten Version der Messsoftware IPEmotion mit neuen Akustik-Analyse-Funktionen über das neueste Datenlogger-System, bestehend aus M-LOG V3 und COMgate V3, zur schnellen und sicheren Datenfernübertragung bis hin zum intelligenten Flottenmanagement IPEcloud.

Mehr erfahren

Akustik-Messungen und -Auswertungen mit IPEmotion 2016 und Mx-SENS2 4-Modul
Die neuste Version der Messsoftware IPEmotion ermöglicht jetzt auch die Analyse von akustischen Signalen und Vibrationen mit dem Campbell-Diagramm. Als entsprechende Hardwareplattform dient das vierkanalige Messmodul Mx-SENS2 4, das durch eine Kanalabtastrate von bis zu 100kHz prädestiniert ist zur Erfassung dynamischer Messsignale, beispielsweise von ICP-gespeisten Mikrofonen und Beschleunigungsaufnehmern. Analoge Messgrößen, Schallmessungen und Bauteilschwingungen können in IPEmotion synchron mit digitalen Messgrößen aus den Fahrzeug-Steuergeräten über CAN-Bus-, FlexRay- und LIN-Bus-Netzwerke aufgezeichnet werden.

COMgate V3 – Schnelle, sichere und komfortable Datenfernübertragung mit dem M-LOG V3
Der leistungsstarke Datenlogger M-LOG V3 wird nun mit dem neuen Hardware-Modul COMgate V3 als Erweiterung zur kabellosen Datenübermittlung angeboten. Das COMgate V3 ermöglicht eine extrem schnelle, sichere und komfortable Datenfernübertragung mit 4G- bzw. LTE-Geschwindigkeiten. Die Modem-Schnittstelle unterstützt den modernen Standard IEEE 802.11 a/b/g/n für WLAN-Netze mit Datenraten von bis zu 150 Mbit/s. Außerdem gestalten sich Upgrades einfach, da das Modul sowohl zu den Vorgängermodellen des COMgates als auch des M-LOGs kompatibel ist. Durch die zweite Gigabit-Ethernet-Schnittstelle am COMgate V3 hat der Anwender nun die Möglichkeit, das Gesamtsystem aus Datenlogger und COMgate komfortabel über die Software IPEmotion zu konfigurieren.

IPEcloud – Datenlogger-Flotten intelligent überwachen
Aufbauend auf der Ferndatenübertragung, die von sämtlichen IPETRONIK Datenloggern unterstützt wird, erweitert die IPEcloud die weltweite Überwachung von Datenlogger-Flotten während der Felderprobung. Das IPEcloud-Paket besteht aus den drei Grundbausteinen IPEfleet, IPEdrive und IPEmail.

Mit IPEfleet kann der Anwender über eine frei konfigurierbare Oberfläche festlegen, welche Parameter in den eingefahrenen Messdaten überwacht werden sollen, um deren Status mittels einer Ampeldarstellung (rot/gelb/grün) einzusehen. Die übertragenden Systemdateien können automatisiert ausgewertet und als PDF-Report aufbereitet werden. Mit IPEdrive erfolgt die Verwaltung und Bearbeitung der vom Logger erfassten und übermittelnden Messdaten, während sich mit IPEmail E-Mail-Adressen verwalten lassen, um verschiedene Anwender gezielt über Systemfehler oder Abweichungen in den Messdaten zu informieren.

Steuergeräte mit INCA 7 applizieren und Messmodule über X-LINK einbinden
INCA von ETAS ist eine weit verbreitete Software-Plattform, um Steuergeräte mit dem Schwerpunkt Antriebsstrang-Entwicklung zu applizieren. Mit dem neuen IPETRONIK Treiber IPEaddon INCA 5 lassen sich Messmodule auf Basis von CAN-Bus und XCPonETH-Protokollen über die BOA- und OHI-Schnittstelle von INCA einbinden und mit der ETAS-Software konfigurieren. Damit können beispielsweise zeitsynchron zu den Messdaten vom Steuergerät analoge Messdaten über die ETK-Schnittstelle erfasst werden.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK präsentiert neue IPEmotion-Version mit erweiterten Funktionen zur Datenanalyse und Erfassung schneller Messsignale

15.03.2016

IPETRONIK stellt ab sofort die neueste Version seiner Messdaten-Erfassungs-Software zum Download bereit. IPEmotion 2016 R1 bietet dem Anwender einen erweiterten Funktionsumfang im Bereich der Datenanalyse und Messdatenerfassung von sehr schnellen Signalen. Es ermöglicht Akustik-Analysen über das Campbell-Diagramm, wertet den FlexRay-Traffic aus und optimiert die Befüllung von DAQ-Listen. Zudem verfügt die Software über ein Farbraster-Instrument zur Darstellung von 2D-Klassierungen. IPEmotion 2016 R1 ist kompatibel zu Windows 10.

Mehr erfahren

Akustikauswertung mit Campbell-Diagramm
Neben den Steuer- und Klimamodulen besitzt IPEmotion 2016 R1 nun auch ein Modul zur Analyse von akustischen Signalen und Vibrationen. Dieses Akustikmodul ist optional in den Editionen Professional, Developer und Analysis erhältlich. Als Hardwareplattform dient das vierkanalige 100-kHz-Messmodul Mx-SENS2-4, das über das zugehörige X-PlugIn eingebunden wird. Der Anwender kann mit dem neuen Akustikmodul große Datenmengen von Körper- und Luftschallschwingungen nach gängigen Filter- und Bewertungsfunktionen wie db-A, db-C, linear, etc. (hier das Video dazu) sowie dem zugehörigen Anzeigeinstrument (hier das Video dazu) analysieren. Die Datenauswertung erfolgt in Form von Farbteppich-Diagrammen wie dem Campbell-Diagramm. In diesen Grafiken lassen sich die Frequenzspektren über beliebige Führungsgrößen berechnen, beispielsweise um einen Bezug zur Motor- oder Kompressordrehzahl herzustellen.

Key-Value-Paare – Integrierte Datenrückverfolgbarkeit bis zum MDF4-Export
Für alle Anwender, die eine hohe Anforderung an die Datenrückverfolgbarkeit stellen, bietet IPEmotion 2016 R1 mit den Key-Value-Paaren eine optimale Lösung. Diese werden von allen IPETRONIK-Datenloggern unterstützt und verbessern erheblich die Rückverfolgbarkeit von Daten, da sie Messwerte auf Kanalebene mit allen relevanten Metadaten verbinden. Dadurch ist nicht nur die Herkunft der Daten über die gesamte Hierarchie des Datenerfassungssystems vollständig transparent, auch wird so die Komplexität und Hierarchie von Dateistrukturen vereinfacht, wodurch das Post-Processing wesentlich vereinfacht wird. (Hier das Video dazu.).  Die Speicherung von kundenspezifischen Key-Value-Paaren erfolgt auf Datenlogger-Ebene über eine XML-Datei. Diese lassen sich individuell in das MDF4-Format exportieren.

Messungen an Steuergeräten optimieren
Auch im Hinblick auf die Messdatenerfassung bietet die neue Version nützliche Erweiterungen. Um eine optimale Füllstandberechnung zu gewährleisten, lässt sich beim Import von A2L-Beschreibungsdateien die DAQ-Listenfüllung durch die Parametrierung der ODT (Object Descriptor Table) erheblich vereinfachen. Da IPEmotion 2016 R1 weitere CAN-Import-Formate unterstützt, kann der Anwender zur Durchführung von CANdb-Messungen nun auch FIBEX-Beschreibungsdateien über CAN-Schnittstellen importieren. Unter dem Aspekt der Analyse wertet IPEmotion 2016 R1 den FlexRay-Traffic aus und stellt die Ergebnisse aus 2D-Klassierungen wie z.B. Rainflow in einer Farbmatrix dar. Zur Auswertung der dynamischen Zeitrohdateien mit Akustikprogrammen wie dem PAK-System von MüllerBBM bietet IPEmotion den erweiterten ATFX-Datenexport, der auch individuelle Führungsgrößen unterstützt. Schließlich können Audio-Signale von G.I.N-Mikrofonen, die auf dem CAN-Traffic-Format basieren, zur Wiedergabe der Audioaufnahmen in das WAV-Format exportiert werden.

Dieses Video gibt einen Überblick über die neuen Funktionsmerkmale der aktuellen IPEmotion-Version.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK bietet neues Vier-Kanal-Analogmessmodul mit Sensorversorgung und hohen Abtastraten bis 100 kHz

02.02.2016

Mit dem Mx-Sens2 4 erweitert IPETRONIK seine Messmodulfamilie der Mx- und Sx-Serie um ein X-LINK-Modul für Spannungsmessungen bis ±100 V sowie ICP-Messungen. Das vierkanalige Analogmessmodul mit Sensorversorgung verbindet hohe Abtastraten bis zu 100 kHz pro Kanal mit einer zeitsynchronen Datenerfassung und einem ICP-Modus für piezoelektrische Sensoren wie Beschleunigungs-/Vibrations-Sensoren sowie akustische Sensoren. Optional unterstützt es TEDS-Sensorerkennung.

Mehr erfahren

Das Mx-Sens2 4 ist ein kompaktes Modul für mobile Messanwendungen im Automotive-Bereich mit hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit, Flexibilität und schnelle Signalabtastraten“, erklärt Harry Störzer, Leiter Applikation und Support bei IPETRONIK. „Es ist die ideale Lösung für das präzise Erfassen von Signalverläufen in Verbrennungs- oder E-Motoren, zum Beispiel für Schwingungsanalysen, Noise/Vibration-Untersuchungen zur Ermittlung von Störgeräuschquellen und deren Übertragungswege im Fahrzeug sowie speziellen Untersuchungen am Motor wie den Verlauf des Einspritzvorganges der Düse bzw. den Druckverlauf im Zylinder.“

Die vier Analogeingänge decken zehn Messbereiche mit Spannungen von ±0,01 V bis ±100 V ab. Sie erzielen eine Auflösung von 16 Bit und sind spannungsfest bis ±500 V. Jeder Eingang hat seine eigene einstellbare Sensorversorgung bis ±15 V mit bis zu ±60 mA. Als Hardwarefilter ist ein schaltbarer Butterworth-Filter 8. Ordnung mit 12 kHz integriert. Das Messmodul unterstützt Kanalabtastraten von 10 Hz bis 100 kHz. Die Messdatenausgabe erfolgt mit maximal 100 MBit/s auf Fast Ethernet über XCPonEthernet beziehungsweise auf den CAN-2.0B-Bus mit bis zu 1 MBit/s. Das Datenformat hat eine Auflösung von 16 Bit (Wortformat) bzw. 32 Bit (DWord Float). Alle Messeingänge, CAN-Bus, Netzteil und Gehäuse sind untereinander vollständig galvanisch getrennt. Status-LEDs an jedem Messeingang informieren über die korrekte Kanalzuweisung oder dienen der Überstromanzeige während des Messbetriebs.

Das Mx-Sens2 4 verfügt über ein 106 mm x 60 mm x 62 mm (B x H x T) großes, eloxiertes Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP67. Es arbeitet im Temperaturbereich von –40 °C bis +105 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung sind 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Fällt die Spannung unter sechs Volt wird das Modul abgeschaltet. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 4,2 Watt. Das Mx-Sens2 4 lässt sich sowohl als eigenständiges Messmodul als auch im Verbund mit weiteren Modulen der Mx- und Sx-Serie betreiben. Die Konfiguration erfolgt über eine X-LINK-Ethernet-Schnittstelle. Alle Einstellungen lassen sich komfortabel über die Windows-Software IPEmotion vornehmen. Das Modul verfügt über eine spezielle Befestigungsmechanik zur werkzeuglosen Kombination der Module untereinander.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK präsentiert neues Vier-Kanal-Analogmessmodul mit 100 kHz Abtastrate, IPEcloud zum effizienten Flottenmanagement und IPEmotion 2016 R1

26.01.2016

IPETRONIK präsentiert auf der MessTec & Sensor Masters 2016 (Stuttgart, 08. – 09. März 2016) neue Produkte für anspruchsvolle Entwicklungs- und Testaufgaben im Automobilbereich. Dazu gehören ein vierkanaliges Analogmessmodul mit Abtastraten bis 100 kHz pro Kanal und eine intelligente Cloud-Lösung zum effizienten Flottenmanagement. Mit IPEmotion 2016 R1 zeigt IPETRONIK zudem eine aktualisierte Version seiner Messdaten-Erfassungs-Software mit neuen Funktionen zur NVH-Datenanalyse und dynamischen Signalerfassung.

Mehr erfahren

Mx-Sens2 4 – Neues X-LINK-Modul mit 100 kHz Abtastrate
Mit dem Mx-Sens2 4 erweitert IPETRONIK seine Messmodulfamilie der Mx- und Sx-Serie um ein X-LINK-Modul für Spannungsmessungen bis +/-100 V. Das vierkanalige Analogmessmodul mit galvanisch getrennten Sensorversorgungen verbindet hohe Abtastraten bis zu 100 kHz pro Kanal mit einer zeitsynchronen Datenerfassung und einem ICP-Modus für piezoelektrische Sensoren wie Beschleunigungs-/Vibrations-Sensoren sowie akustische Sensoren (Spezialmikrofone). Es ist damit die ideale Lösung für das präzise Erfassen von Signalverläufen in Verbrennungs- oder E-Motoren, zum Beispiel für Schwingungsanalysen, Noise/Vibration-Untersuchungen zur Ermittlung von Störgeräuschquellen und deren Übertragungswege im Fahrzeug sowie speziellen Untersuchungen am Motor wie den Verlauf des Einspritzvorganges.

Intelligente und effiziente Flottenerprobung mit IPEcloud
Steigender Kostendruck, immer kürzere Entwicklungszeiten sowie die wachsende Elektrifizierung durch Hybridantrieb, Start-Stop-Funktion und intelligente Fahrerassistenzgeräte fordern mehr Effizienz bei der Fahrerprobung. Zur Umsetzung eines optimalen Flottenprojekts ist es essentiell, dass die Messdaten einzelner Fahrzeuge oder ganzer Flotten zuverlässig erfasst und unmittelbar den unterschiedlichen Fachabteilungen zur Verfügung gestellt werden. Zudem sollten bereits während der Erprobungsphase individuelle Vorauswertungen und Statusinformationen abrufbar sein. Mit IPEcloud bietet IPETRONIK hierfür eine All-In-One-Lösung bestehend aus den drei Diensten IPEfleet, IPEmail, und IPEdrive:

  • IPEfleet - Flottenmanagement der Fahrerprobung einschließlich GPS und Status-Monitoring
  • IPEdrive - Verwaltung und Bearbeitung der vom Logger erfassten Messdaten
  • IPEmail - Mailbox zur Verwaltung und Versand der Status- und Alarmbenachrichtigungen

Alle Dienste werden webbasiert über die Cloud-Server von IPETRONIK-Website angeboten. Sie sind unabhängig von Hardware oder Betriebssystem und auch über Mobilgeräte weltweit abrufbar. Sichere Datenübertragung wird durch verschlüsselte Übertragungsprotokolle wie HTTPS und SFTP gewährleistet.

Neue Funktionen zur NVH-Datenanalyse und dynamischen Signalerfassung
Die IPEmotion Release 2016 R1 bietet dem Anwender einen erweiterten Funktionsumfang im Bereich der NVH-Datenanalyse und dynamischen Signalerfassung. Als Hardwareplattform dient das neue Mx-SENS2-4-Messmodul. Zur Akustik-, Schwingungs- und Vibrationsmessung sind unter anderem ICP/IEPE-Eingänge vorhanden. Auf der Softwareseite stehen Rohsignalfilter und unterschiedliche Bewertungsfunktionen wie db- oder dbA-Bewertungen für präzise Analysen bereit. Die Darstellung erfolgt in – für diese Applikationen typischen – Farbteppich-Diagrammen wie dem Campbell-Diagramm. In diesen Grafiken lassen sich auch die Frequenzspektren über beliebige Führungsgrößen berechnen, beispielsweise um einen Bezug zur Motordrehzahl herzustellen. Zur Auswertung der dynamischen Zeitrohdateien mit Akkustikprogrammen wie zum Beispiel das PAK System von MüllerBBM, bietet IPEmotion den erweiterten ATFX-Datenexport, der auch individuelle Führungsgrößen unterstützt.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK erweitert die Analyse-Funktionen seiner Messdaten-Erfassungs-Software IPEmotion

12.01.2016

IPETRONIK bietet mit dem IPEmotion Release 2015 R3 umfangreiche Funktionserweiterungen im Bereich der Datenanalyse. So unterstützt die Offline-Klassierung nun auch 2D-Klassierverfahren wie Flankenzählung, Übergangsmatrix, Rainflow, Stichprobe und Verweildauer. Die Analyse-Instrumente-Toolbox wurde um ein neues Polardiagramm, eine Klassierungs-Tabelle sowie um die Möglichkeit der Offline-Video-Synchronisation ergänzt. Zudem beinhaltet das Reporting neben neuen Funktionen zur Erstellung unterschiedlicher Reportseiten auch eine Erweiterung der Scripting-Funktionen.

Mehr erfahren

Klassierungs-Tabelle und Polardiagramm als neue Analyse-Instrumente
Zur grafischen Datenanalyse stehen eine Klassierungstabelle und ein neues Polardiagramm zur Verfügung. In dieser Tabelle können die Berechnungsergebnisse der neuen 2D-Klassierverfahren dargestellt und analysiert werden. Das Polardiagramm erweitert den Analyseumfang auf Applikationen, die nicht zeit-, sondern winkelbasiert erfasst werden. Verwendung findet eine am Winkelverlauf vorgenommene Messung beispielsweise bei der Untersuchung vom Zünd- und Einspritzverhalten über die Kurbelwellenumdrehung oder bei der Analyse von Schwingungen an Propellern oder Turbinen. Dank dieser Funktionserweiterungen lassen sich mit IPEmotion Betriebsfestigkeitsuntersuchungen bestimmter Bauteile effizient durchführen.

Neue Reporting-Funktionen
Bei der Reporterstellung kann für jede Reportseite jetzt auch eine individuelle Vorlage hinterlegt werden. Dies umfasst neben der Wahl des Formats auch die Gestaltung der zugehörigen Kopf- und Fußzeile. Die Scripting-Funktionen wurden ebenfalls erweitert, sodass der Anwender durch die Weiterentwicklung nun auf die Einzelwert-Berechnungsergebnisse aus der Statistik-Analyse-Operation zugreifen kann.

IPEconnect – Integrierte Displaylösung für Datenlogger
Das IPEmotion Release 2015 R3 bietet dem Anwender ein integriertes Displaysystem zur Messdaten-Visualisierung auf einem Tablet. Dieses System setzt auf der bewährten IPEhub2-Technologie auf. Der IPEhub2 wird einfach über ein Verbindungskabel an den Datenlogger angeschlossen, woraufhin er dem Tablet einen WLAN-Access-Point zur Verfügung stellt. Im folgenden Schritt kann der Anwender mit IPEmotion in nur einem Arbeitsschritt die Konfiguration für die App-Anzeige und den Datenlogger erstellen, sodass beim anschließenden Start der App die Online-Messdatenvisualisierung bereits konfiguriert und betriebsbereit ist. Dieses System bietet dem Anwender höchsten Komfort, da neben dem gesamten Einrichtungsprozess auch der Verbindungsaufbau automatisch realisiert wird.

Das Video gibt einen Überblick über die neuen Funktionsmerkmale des aktuellen IPEmotion Release.

 

Ansprechpartner
Felix Ottofülling
Leiter Marketing
IPETRONIK GmbH & Co. KG
Tel.: +49 7221 9922 404
E-Mail: fot@ipetronik.com

IPETRONIK liefert Messtechnik für InVentus-Projekt der Universität Stuttgart

01.12.2015

Ein Fahrzeug zu konstruieren, das nur durch Windkraft angetrieben wird und direkt gegen den Wind fahren kann, dieses Ziel verfolgt die Universität Stuttgart mit ihrem InVentus-Projekt. Unterstützt wird sie dabei von IPETRONIK, einem international tätigen Unternehmen für mobile Messtechnik, DAQ-Software, Ingenieurdienstleistungen und Prüfstandtechnik für die Automobilindustrie. Mit dem IPEhub2 und der IPEmotion App liefert das Unternehmen die erforderliche Messtechnik zur Datenaufzeichnung und Messdatenvisualisierung.

Mehr erfahren

Das InVentus-Projekt der Universität Stuttgart ist eine studentische Arbeitsgruppe mit dem Ziel, ein Ventomobil (Gegenwindfahrzeug) zu bauen. Unterstützt wird das Projekt u. a. durch den Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie (SWE), das Institut für Flugzeugbau sowie das Institut für Aerodynamik und Gasdynamik. Das Besondere am Fahrzeug ist, dass es zum Fahren ausschließlich den Wind als Energiequelle nutzt und die gesamte erforderliche Energie während der Fahrt gewinnt. Ähnlich wie ein Segelboot hat es keinen Tank, Akku oder ähnliches. Als Energiequelle kommt lediglich eine Kleinwindturbine zum Einsatz.

Für die Entwicklung und den Betrieb des Windautos sind detaillierte Messdaten erforderlich. Diese liefert der Trace-Logger IPEhub2 von IPETRONIK, der als Kernelement der Messtechnik eingesetzt wird. Er dient sowohl zur Datenaufzeichnung als auch zur Weitergabe der Daten an den Fahrer und das Team. Die Datenauswertung erfolgt über die IPEmotion App auf einem Tablet, das als Armaturenbrett verwendet wird und dem Prüfer die wichtigsten Daten graphisch darstellt.

Das Team war insbesondere von der einfachen und intuitiven Anwendung der IPETRONIK-Tools begeistert, erklärt Projektleiter Matthias Arnold vom Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie, Universität Stuttgart. Die Studenten waren damit selbstständig in der Lage, das System einzusetzen und auf die Anwendung bzw. an die weiteren Systeme des Fahrzeugs anzupassen.

Messdatenvisualisierung über Tablet
Der IPEhub2 und die IPEmotion App sind eine komfortable Lösung, um CAN-Messdaten auf einem Tablet zu visualisieren. Der Datenlogger ist ein CAN2WiFi-Gateway mit Speichermedium, der CAN-Bus-Messdaten in verschlüsselte WLAN-Daten konvertiert und drahtlos zu einem Tablet mit installierter IPEmotion App überträgt. Die App bietet Vorteile wie schnelle, einfache Visualisierung von Messdaten, Anbindung der im Automobil üblichen CAN-Schnittstelle an ein beliebiges Android-Gerät, Display-Funktion für IPETRONIK-Datenlogger und hohe Datensicherheit durch verschlüsselte Datenübertragung zwischen IPEhub2 und Endgerät. Die Messdaten können mit Instrumenten wie y-t Diagrammen, alphanumerischen Anzeigen, LEDs und Balkendiagrammen visualisiert werden.

Aufgrund der guten Erfahrungen mit IPETRONIK werden wir in der Saison 2016 weiterhin den IPEhub2 als Kernelement der Messtechnik sowie die IPEmotion App als Fahrerdisplay verwenden, ergänzt Matthias Arnold. Zusätzlich wollen wir das Messmodul M-SENS 8 sowie das M-CNT2, ein kompaktes Zählermodul für Drehrichtungserkennung, Drehzahl- und Zeitmessung, zum Einsatz bringen und auch in die Sicherheitskette des Fahrzeugs einbinden. Hierdurch versprechen wir uns eine erhebliche Verbesserung der Messdatenqualität und Sensorzuverlässigkeit gegenüber dem bisher verwendeten Datenwandler.

Das InVentus-Projekt der Universität Stuttgart
Die Universität Stuttgart verfolgt mit dem InVentus-Projekt zwei Hauptziele: Zum einen soll es als Leuchtturmprojekt die innovativen Möglichkeiten aufzeigen, die sich durch die Nutzung der Windenergie ergeben. Hierbei geht es nicht um die Entwicklung eines alltagstauglichen Fahrzeugs, sondern um den offenen, praktikablen Beweis, dass es in der Forschung und Entwicklung abseits bereits vorgezeichneter Wege stets neue Lösungsansätze gibt.

Zum anderen stellt das Konzept einen wichtigen, interdisziplinären Lehrauftrag dar. Das InVentus-Team besteht aus jährlich ca. 15 bis 20 Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrttechnik oder erneuerbarer Energien. Das Projekt ist eine wertvolle Ergänzung zum theoretischen Wissen aus Vorlesungen und Übungen und ermöglicht praktische Projekt-Anwendung und -Einbindung ins Studium, Verknüpfung verschiedener Themenbereiche wie auch eigenständige Organisation von Entwicklungsprojekten. Durch ihre Institute stellt die Universität Stuttgart die notwendige Infrastruktur und bietet professionelle Unterstützung in Form von Teambetreuern sowie technischer Beratung, Anleitung und Ausbildung. Auch gibt es für Studenten die Möglichkeit, die projektbezogenen Tätigkeiten als studentische Abschlussarbeiten anrechnen zu lassen.

Weitere Informationen zum InVentus-Projekt unter: www.inventus.uni-stuttgart.de
Weitere Informationen zu den IPETRONIK-Produkten unter: www.ipetronik.com
Weitere Informationen zum IPEhub2: www.ipetronik.com
Weitere Informationen zur IPEmotion App: www.ipetronik.com/ipemotion-app

Plug & Measure mit Sx-STG von IPETRONIK

22.09.2015

Um schnell auf veränderte Aufgabenstellungen in der Messtechnik reagieren zu können, unterstützt IPETRONIK mit der Lemo-2B-Version seines Multifunktionsmodul Sx-STG die Verwendung von TEDS-Sensoren (Tansducer Electronic Data Sheet). Dieser unter IEEE-1451.4 definierte Plug & Measure-Standard enthält unter anderem Informationen über die Identifikationsnummern des Sensors, die Kalibrierung und den Hersteller. Er ermöglicht so die flexible, fehlerfreie Anpassung des Moduls an neue Sensorparameter. Das Sx-STG erkennt beispielsweise IEEE-1451.4 Class 2 Sensoren (Mehrdraht-Verbindungen, zum Beispiel als Brückensensoren) beim Aufstecken automatisch und liest die sensorspezifischen Daten über die TEDS -Verbindung aus. Für den Anwender hat das den Vorteil, dass er die Skalierungsdaten nicht mehr manuell eingeben muss, kanalspezifische Einstellungen wie Modus, Filter, Speisung, Abtastrate etc. werden komfortabel über die Messdaten-Erfassungs-Software IPEmotion vorgenommen.

Mehr erfahren

Überall dort, wo komplexe Messungen und Messungen mit häufig wechselnden Messaufbauten oder vielen Messkanälen vorgenommen werden, spielt TEDS seine Vorteile aus, erklärt Harry Störzer, Leiter Applikation und Support bei IPETRONIK. Neben dem einfachen und schnellen Einrichten von Messketten garantiert das elektronische Datenblatt bei jeder Messung auch zuverlässig korrekte Messwerte. TEDS eignet sich sowohl für die Fahrzeugentwicklung und Fertigung als auch für Auftragsmessungen vor Ort beim Kunden.

Sx-STG ist ein schnelles achtkanaliges Multi-Analogmessmodul mit Sensorversorgung für Anwendungen im Fahrzeuginnenraum. Das kompakte Modul unterstützt je Messeingang drei unterschiedliche Signale: Spannung, ICP- (Integrated Circuit Piezoelectric) sowie DMS-Sensoren. Die acht Analogeingänge decken Messbereiche mit Spannungen von ±0,01 V bis ±50 V ab. Jeder Eingang hat seine eigene einstellbare Sensorversorgung bis ±15 V mit bis zu ±45 mA. Die Messdatenausgabe erfolgt auf Ethernet beziehungsweise auf den CAN-Bus. Das Modul hat ein 75 mm x 119 mm x 185 mm (B x H x T) großes, eloxiertes Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP54. Es arbeitet im Temperaturbereich von 40 °C bis +85 °C. Zur Spannungsversorgung dienen 9 VDC bis 36 VDC. Alle Messeingänge, Ethernet/CAN und die Modulversorgung sind vollständig galvanisch getrennt.

IPETRONIK baut Offline-Daten-Analyse-Operationen seiner Messdaten-Erfassungs-Software IPEmotion weiter aus

08.09.2015

IPETRONIK stellt ab sofort das IPEmotion Release 2015 R2 seiner Messdaten-Erfassungs-Software zum Download bereit. Mit der neuen Version baut das Unternehmen die Offline-Daten-Analyse-Operationen weiter aus, die mit IPEmotion 2015 R1 eingeleitet wurden. Zu den neuen Funktionen gehören unter anderem die getriggerte Ausführung von Operations-Sequenzen, neue Statistik-Operation zur einfachen Berechnung gängiger Statistik-Kennwerte wie Min, Max, Mittelwert, RMS, etc. und eine Operation zur Suche nach Ereignissen, mit denen sich Analysen ereignisorientiert durchführen lassen.

Mehr erfahren

Die Analyse-Tool-Box bietet ein neues 3D-Instrument, in das CAD-Modelle geladen werden können, um die Datenanalyse auch grafisch im Modell einzubetten. Die 3D-Objekte basieren auf STL-Dateien, die von CAD-Programmen generiert werden. Das 3D-Instrument kann grafische Indikatoren wie Pfeile, Linien etc. im 3D-Objekt anzeigen.

Die Datenanalyse unterstützt nun den Import von ASCII-CAN- und CAN-FD-Traffic-Dateien. Diese ASCII Dateien lassen sich in IPEmotion analysieren und mit den passenden CAN-DB-Beschreibungsdateien auch wieder in Signale konvertieren. Um Bus-Traffic-Messungen zu simulieren, können die Traffic-Dateien über den Traffic-Generator wieder abgespielt werden.

Im Bereich der Messdatenerfassung hat IPETRONIK die CAN-Traffic-Bus-Analyse um ein neues Instrument zur CAN-Traffic-Ausgabe, den Botschaftengenerator erweitert. Die Botschaften lassen sich aus CAN-DB-Beschreibungsdateien einfach importieren oder auch individuell manuell anlegen. Das Instrument versendet Botschaften in definierten Zykluszeiten von Millisekunden bis mehreren Sekunden oder ereignisgesteuert durch den Anwender. Mit dem Instrument kann der Anwender gezielt Botschaften in sein CAN-Netzwerk schicken und Simulationen ausführen. Somit bietet IPEmotion jetzt die Grundwerkzeuge zur CAN-Bus-Reizung und CAN-Bus-Traffic-Analyse.

Des Weiteren wurde im Bereich der Messdatenerfassung der Import von Beschreibungsdateien wie DBC und A2L optimiert. Der Anwender ist nun in der Lage, über einen mehrspaltigen CSV-Import-Filter einzelne Signale, Botschaften und die Abtastrate im Import-Vorgang automatisiert zu selektieren. Ein Video gibt einen Überblick über die neuen Funktionsmerkmale des IPEmotion Release 2015 R2.

IPETRONIK-Geschäftsbereich IPEtec erweitert Produktsortiment im Bereich Systemprüfstände und Komponentenprüfung

25.08.2015

Der IPETRONIK-Geschäftsbereich IPEtec erweitert sein Produktportfolio auf dem Gebiet der Systemprüfstände und Komponentenprüfung. Neben Planung, Aufbau und Betrieb von Prüfständen bieten die Experten für Kältekreis- und Thermomanagement nun auch spezielle Systemkomponenten wie anwenderfreundliche Kompressor-Belastungseinheiten und entsprechende Reinigungssysteme. Mit diesen neuen, innovativen Produkten sowie mit individuell zugeschnittenen Konzeptionen und Konstruktionen kann IPEtec jetzt noch präziser auf kundenspezifische Bedürfnisse und Anforderungen im automotiven Bereich eingehen.

Mehr erfahren

Kompressorprüfstand für VDA-Validierungen
Die neuen Verdichterprüfstände der IPEcomp-Serie für Kältemittelkondensatoren, Verdampfer, Kompressoren und Expansionsventile wurden für umfassende Verdichtertests, Prozessvisualisierungen und zur Komponentenvalidierung (VDA-Spezifikation) in der Fahrzeugklimatisierung entwickelt. Sie sind für eine Vielzahl von verschiedenen Untersuchungen und Messungen einsetzbar. Dazu gehören beispielsweise Performance- und Effizienztests von elektrischen und mechanischen Kompressoren sowie die dazugehörige messtechnische Erfassung aller relevanten physikalischen Größen wie Temperatur, Druck, Drehzahl, Drehmoment, Spannung und Strom. Darüber hinaus wird diese Prüfstandstechnik unter anderem auch für Ölmanagement-Untersuchungen, Raffer-Dauerlauf-Ermüdungstests, Vibrations- und Pulsationsmessungen (NVH) oder COP-Untersuchungen verwendet. Die Prüfstände erfüllen die hohen Anforderungen der Automobilindustrie und überzeugen durch hohe Flexibilität und Reproduzierbarkeit der Testreihen bei unterschiedlichsten Lastbedingungen. Ein schneller Kompressorwechsel und das integrierte Kältemittelrecycling garantieren hohen Prüfzyklendurchsatz, während sich über manuelle Sollwertvorgaben oder automatisierte Testabläufe die erforderlichen thermodynamischen Lastprofile frei definieren und ausführen lassen. IPEcomp ist sowohl in zwei Standardausführungen (für R134a/HFO-1234yf- und R744-Kältemittel) verfügbar als auch nach individuellen Anforderungen als Sonderprüfstand lieferbar.

Belastungseinheit für Kältemittelkompressoren
Mit IPEload bietet IPEtec eine kompakte Belastungseinheit zur effizienten Prüfung der Kältemittelkompressoren von Fahrzeug-Klimaanlagen während des Entwicklungsprozesses. Das Gerät gestattet umfangreiche Funktions- und Validierungstests wie die Simulation der Belastungscharakteristik eines kompletten Kältemittelkreislaufs oder die realitätsnahe, reproduzierbare Belastung unter verschiedensten thermodynamischen Bedingungen. Zudem ermöglichen die anwenderfreundlichen Kompakteinheiten der IPEload-Serie hochdynamische Lastwechsel bei präzisen Einstellmöglichkeiten. IPEload ist für CO2- und Fluorkohlenwasserstoff-Systeme verfügbar. Für beide Systeme stehen unterschiedliche Ausführungen zur Verfügung, die sowohl manuell als auch vollautomatisiert betrieben werden können. Die Belastungseinheiten unterstützen je nach Version einen Hochdruckbereich von 8 - 28 bar (R134a) bzw. 80 - 140 bar (R744) sowie einen Niederdruckbereich von 1,5 - 6 bar (R134a) bzw. 15 - 40 bar (R744).

Kältemittelkreisläufe zuverlässig reinigen
IPEflush ist ein Reinigungssystem zur effektiven Spülung von Kältemittelkreisläufen in HVAC-Anlagen. Durch den mehrstufigen Reinigungsprozess können Schmutzpartikel wie auch Rückstände von Kältemaschinenöl aus dem System entfernt werden. Nach Entleerung der Anlage und Recycling des Kältemittels evakuiert IPEflush den Kreislauf über eine Vakuumpumpe. Der darauffolgende Spülprozess mit flüssigem Kältemittel garantiert eine 99-prozentige Reinigung der Kältemaschinenöl-Rückstände. Durch den hohen Spüldruck von bis zu 12 bar lassen sich auch Kältekreisläufe mit komplexen Strukturen von Öl reinigen. IPEflush eignet sich besonders für Ölmanagementversuche in der Fahrzeugklimatisierung. Das Reinigungssystem verfügt über ein Ölsammler-Volumen von 300 ml und führt circa 18 Spülzyklen pro Stunde durch. Der Volumenstrom beträgt dabei 42 l/h.

Automotive Testing Expo 2015: IPETRONIK zeigt neue Hard- und Software für mobile Messanwendungen im Automobilbereich

02.06.2015

IPETRONIK, einer der weltweit führenden Hersteller für mobile Messtechnik, DAQ-Software, Ingenieurdienstleistungen und Prüfstandtechnik für die Automobilindustrie, stellt auch in diesem Jahr wieder auf der Automotive Testing Expo in Stuttgart aus. Das Unternehmen präsentiert in Halle 1, Stand 1714 neue Hard- und Softwareprodukte für anspruchsvolle Forschungs-, Entwicklungs- und Testanforderungen im Automobilbereich.

Mehr erfahren

Dazu gehören:

M-LOG V3 und IPEcloud Mehr Effizienz für das Flottenmanagement
Steigender Kostendruck, immer kürzere Entwicklungszeiten sowie die wachsende Elektrifizierung durch Hybridantrieb, Start-Stop-Funktion und intelligente Fahrerassistenzgeräte fordern mehr Effizienz bei der Fahrerprobung. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet IPETRONIK mit dem neuen Datenlogger M-LOG V3 und dem Flottenmanagement über die IPEcloud eine optimale Lösung für nachhaltig effiziente Flottendauerläufe während der Erprobungsphase.

M-THERMO2 HV Temperaturmessung auf HV-Potential
Hochvoltsysteme in Neuentwicklungen von Elektro- und Hybridfahrzeugen stellen die Testabteilungen der Automobilhersteller vor neue Herausforderungen, da Sicherheitsaspekte unbedingt berücksichtigt werden müssen. Mit M-THERMO2 HV steht hierfür ein Temperatur-Messmodul der bewährten IPETRONIK M2-Serie zur Verfügung. Das neue CAN-Messmodul bietet hohe Flexibilität durch vier Thermoelement-Messeingänge Typ K zur sicheren Messung an Hochvolt-Systemen, komplette Systemintegration in die M2-Familie sowie schnelle Konfiguration und Datenanalyse mit IPEmotion und den IPETRONIK Datenloggern.

X-LINK verbindet M-CAN- und Ethernet-Module über einen Bus
Mit X-LINK bietet IPETRONIK ein multifunktionales, dezentrales Messsystem, das schnelle Ethernet-Messtechnik mit bewährter CANbus-Messtechnik zeitsynchron über einen Bus verbindet und die Daten über die Standard-Ethernet-Schnittstelle des Rechners erfasst. Die Hardwareplattform kann, je nach verwendeter Softwareapplikation, aktuell mit bis zu 40 kHz Kanalabtastrate betrieben werden. Dadurch steht dem Anwender erstmals ein Messsystem zur Verfügung, das kontinuierlich mit den neuesten am Markt verfügbaren Technologien wächst, ohne auf bereits vorhandene Messmodule verzichten zu müssen.

IPEmotion 2015 Signalfilter in der Analyse
Die IPEmotion Release 2015 hat ihren Schwerpunkt auf der Datenanalyse und verfügt über verbesserte Funktionen zur Datennachbearbeitung. Dazu gehören Verarbeitungssequenzen zur Verlinkung verschiedener Operationen in fortlaufender Reihenfolge, die Berechnung von FFTs mit frei einstellbarer Auflösung wie auch das Ausführen von mathematischen Berechnungen, Logikoperationen und Klassierungen. Neue Filterfunktionen ermöglichen es, störende Frequenzanteile in einem periodischen Signal nachträglich herauszurechnen, um ein bereinigtes Nutzsignal zu erhalten. Neben der Filterart und der Grenzfrequenz ist auch die Filterordnung einstellbar.

IPEaddon INCA 5 X-LINK-Gerätetreiber für ETAS INCA Messungen bis 40 kHz
Das neueste Release des Applikationstreibers IPEaddon INCA 5 unterstützt die IPETRONIK X-LINK-Technologie mit einer einheitlichen Konfigurationsschnittstelle für M-CAN- und X-Module. Es eignet sich sowohl für alle Interfaces der ETAS Schnittstellenmodule mit ETH-Verbindung als auch für sämtliche Schnittstellen mit OHI-Treibern. Die Module werden direkt an der INCA-Oberfläche erkannt, konfiguriert und initialisiert. Die Signalaufnahme und Datenspeicherung bietet unterschiedliche Abtastraten pro Kanal. IPEaddon INCA 5 lässt sich ab ETAS INCA V7.1 einsetzen.

IPETRONIK bietet modularen Datenlogger der dritten Generation mit zwölf CAN-Bus-Messeingängen für Automobiltests

08.04.2015

Mit dem M-LOG V3 bietet der IPETRONIK-Geschäftsbereich IPEmeasure die dritte Generation seiner bewährten Datenlogger für besonders hohe Messanforderungen in der mobilen Datenerfassung. Die neue Version zeichnet sich durch maximale Leistungsreserven für Online-Verrechnungen und Datenspeicherung in stationären und mobilen Erprobungen aus. Sie basiert auf einem Intel-Atom-E620T-Prozessor der neuesten Generation und bietet mit 1024 MByte Arbeitsspeicher (RAM) eine deutliche Performancesteigerung, insbesondere bei umfangreichen Konfigurationen. Mit CFast verfügt der M-LOG V3 über ein neues Wechselspeichermedium mit bis zu 64 GByte Datenvolumen und einer SATA-Schnittstelle für schnellen Zugriff auf die gespeicherten Daten. Ein weiteres Highlight des konfigurierbaren und upgradefähigen Hardwaredesigns ist die integrierte Speed-Option, die durch Vorverarbeitung der Messsignale auf der CAN-Karte die CPU-Last deutlich reduziert.

Mehr erfahren

Der M-LOG V3 nutzt das Echtzeitbetriebssystem RTOS-32 mit der bewährten Erfassungssoftware TESTdrive. Weitere Merkmale sind zwölf ISO-11898-2-konforme CAN-Bus-Messeingänge, zwei Fast-Ethernet(100Base-TX)-Messeingänge, zwei USB-2.0-Schnittstellen, vier digitale Ein- und vier digitale Ausgänge sowie intelligentes Powermanagement inklusive WakeOnCAN und NoMessageLost über alle CAN-Eingänge. Die Übertragung von Online-Messdaten zu IPEmotion, ETAS INCA, Vector CANape und vielen anderen Tools erfolgt über CAN oder XCPonETH. Alle Einstellungen der Messkonfiguration lassen sich komfortabel über die Windows-Software IPEmotion vornehmen. Als Protokolle stehen optional XCPonEthernet, KWPonCAN, CCP 2.0, XCPonCAN, UDS, J1939 und OBD2 zur Verfügung. Für die drahtlose Datenübertragung bietet IPETRONIK das COMgate-Erweiterungsmodul.

Der Datenlogger verfügt über ein hochwertiges 158 mm x 69 mm x 102 mm (B x H x T) großes goldeloxiertes Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP54 und wiegt ca. 850 g. Er arbeitet im Temperaturbereich von 40 °C bis +85 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung ist eine Spannung von 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 9,0 W. Das Gehäuse hat keine Lüfter, Festplatte oder sonstige mechanische Verschleißteile. Alle Messeingänge, die Spannungsversorgung und das Gehäuse sind untereinander vollständig galvanisch getrennt. Durch Beibehaltung der Standard-Steckverbindungen sind die Anschlüsse 100 % kompatibel zu der bestehenden Infrastruktur. Dies ermöglicht den 1-zu-1-Tausch der zentralen Hardwarekomponente ohne eine aufwendige Neuverkabelung oder einen kostspieligen Umbau.

Mit dem M-LOG V3 ergänzen wir unsere erfolgreiche M-LOG-Familie um einen leistungsfähigeren Datenlogger, der aufgrund seines AtomT-Prozessors der neuesten Generation mehr Leistung und somit mehr Reserven bei der Datenverarbeitung im Vergleich zu bisherigen Systemen bietet, kommentiert Harry Störzer, Leiter Applikation & Support bei IPETRONIK. Mit den neuen Funktionen und der deutlichen Performancesteigerung ist der M-LOG V3 die ideale Lösung für Automobilentwicklungsabteilungen, die viele CAN-Busse mit vielen Messsignalen und/oder hoher Datenrate messen müssen.

IPETRONIK setzt mit IPEmotion Release 2015 R1 neue Akzente in der Datenanalyse

10.03.2015

Mit dem IPEmotion Release 2015 R1 hat IPETRONIK die neueste Version seiner Messdaten-Erfassungs-Software veröffentlicht. Diese hat ihren Schwerpunkt auf der Datenanalyse und verfügt über verbesserte Funktionen zur Datennachbearbeitung. Dazu gehören Verarbeitungssequenzen zur Verlinkung verschiedener Operationen in fortlaufender Reihenfolge, die Berechnung von FFTs mit frei einstellbarer Auflösung sowie das Ausführen von mathematischen Berechnungen und Logikoperationen. Offline-Klassifizierungen lassen sich nun als Stichproben-, Verweildauer- und Durchgangs-Klassierung durchführen, wobei die Grenzen und Anzahl der Klassen frei einstellbar sind. Die Filterung von Signalen unterstützt das IPEmotion Release 2015 R1 sowohl online als auch offline mit einer frei einstellbaren Filtersteilheit (Hoch-, Tief- und Bandpassfilter).

Mehr erfahren

Weitere neue Funktionen sind manuelles oder scriptgesteuertes Ausschneiden von Datenbereichen aus Messdateien. Auch individuelle Script-Operationen zur Bearbeitung von Messdateien über IronPython und VBS gehören zu den Neuerungen. Im Analysebereich stehen jetzt Analyse-Instrumente wie die Tabelle, das Histogramm und die CAN-Bus-Traffic-Analyse zur Verfügung. Durch die Verkettung von Analyseoperationen mit Prozeduren und Abläufen lässt sich die Effektivität und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse deutlich verbessern.

Dank der neuen Funktionen zur nachgelagerten Datenanalyse und -verarbeitung baut IPEmotion seine Position im Bereich der Auswertungsprogramme weiter aus. Insbesondere die Analyse-Edition ist durch die neuen Funktionen aufgewertet worden, erklärt Felix Ottofülling, Produktmanager IPEmotion.

Erstmals steht die Messdaten-Erfassungs-Software auch als 64-Bit-Applikation zur Verfügung. Ebenso ist ein neues .Net-Framework 4.5 implementiert. Die Vorteile der 64-Bit-Applikation sind das Handling von Dateigrößen mit über 1 GByte, die Zuweisung größerer RAM-Speicherbereiche für größere Dateien sowie die automatische Fragmentierung des RAMs. Die 64-Bit-Applikation wird in einem eigenen Directory parallel zur 32-Bit-Applikation installiert.

Ein Video zeigt die neuen Features des IPEmotion Release 2015 R1.

IPETRONIK unterstützt mit IPEmotion Release 2014 R3 die Verwendung des IPEhub2-Moduls als drahtlose CAN-Schnittstelle

11.12.2014

IPETRONIK stellt ab sofort das IPEmotion Release 2014 R3 seiner Messdaten-Erfassungs-Software zum Download bereit. Die neue Version ermöglicht Anwendern die Verwendung des IPEhub2-Moduls als LAN/WLAN-CAN-Schnittstelle mit Speicherfunktion, enthält die IPEmotion App Release 2.10 mit Unterstützung von Smartphones und automatischer Konfiguration und bietet erweiterte Datenexportfunktionen wie Resampling, MIN-, MAX- und Mittelwertberechnungen.

Mehr erfahren

LAN/WLAN-CAN-Schnittstelle mit Speicherfunktion
Mit Freigabe der IPEmotion 2014 R3 und den PlugIns IPETRONIK-CAN, CAN-Acquisition und CAN-Protocols steht Anwendern das IPEhub2-Modul als CAN-Schnittstelle zur Verfügung. Die physikalische Verbindung zum PC erfolgt entweder über ein LAN-Kabel oder drahtlos via WLAN. Durch die WLAN-Schnittstelle mit eingebauter DHCP-Server-Funktion baut IPEhub2 seinen eigenen Access-Point und sein eignes WLAN-Netzwerk auf. So kann sich jeder Rechner und jedes Tablet/Smartphone komfortabel mit dem Gerät verbinden und Messdaten empfangen. Ein weiterer Vorteil ist die Datenlogging-Funktion zur autarken Datenspeicherung auf einer bis zu 8 GByte großen SD-Karte mit der Möglichkeit, die Daten über LAN/WLAN direkt vom Gerät nach IPEmotion zu importieren und auszuwerten. Hierbei wird die Konvertierung der CAN-Traffic-Daten durch die zugehörige CAN-Beschreibungsdatei (DBC) bei IPETRONIK-Modulen automatisiert umgesetzt.

Die drahtlose Datenübertragung eignet sich zum Beispiel für Off-Highway-Applikationen im Umfeld von Bau- und Landmaschinen, die aufgrund der Gefahren oder wegen Platzmangels keine direkte Datenerfassung im Arbeitsbereich der Maschinen und Anlagen zulassen, sowie für Testfahrten, zur individuellen Messdatenvisualisierung des Testfahrzeugs mit Hilfe der IPEmotion App. Dadurch lassen sich Fahrverhalten, Fahrprofile und wichtige Systemdaten schnell und sicher überwachen.

Neue IPEmotion App
Die IPEmotion App Release 2.10 unterstützt nun auch Smartphones und ermöglicht den direkten Import der Konfigurationen von IPEhub2, das heißt, das Laden und Zurückspeichern auf den internen Speicher des IPEhub2. Ferner bietet sie die Möglichkeit, Konfigurationsänderungen zu speichern, Grenzwerte zu überwachen und PDF-Reports zu erstellen.

Erweiterter Datenexport
Im Data Manager kann der Anwender Messdaten mit zusätzlichen Funktionen exportieren. Dazu gehört die Datenreduktion, bei der die Abtastrate/Anzahl der Messwerte um eine frei einstellbare Abtastrate verringert wird. Weiterhin können frei einstellbare Abtastraten/Messwerte als MIN-, MAX- oder Mittelwerte berechnet und ausgegeben werden. Dies trägt ebenfalls zur Datenreduktion bei. Durch die ZIP-komprimierte Exportfunktion beim MDF4.1 Format, lässt sich auch hier die Größe der exportieren Messdateien erheblich reduzieren.

Ein Video zeigt die neuen Features der IPEmotion Release 2014 R3.

IPETRONIK bietet kompaktes Hochvolt-Thermomodul zur sicheren Temperaturmessung an Hybrid- und Elektrofahrzeugen

18.11.2014

Die Neuentwicklungen in den Bereichen Elektro- und Hybridfahrzeuge stellen die Testabteilungen der Automobilhersteller vor neue Herausforderungen. Nicht nur im Hinblick auf die Technik, sondern besonders in Bezug auf die Sicherheitsaspekte. Bei der Messung in Hochvoltsystemen muss der Schutz des Fachpersonals an erster Stelle stehen. Mit dem M-THERMO2 HV liefert der IPETRONIK-Geschäftsbereich IPEmeasure nun ein kompaktes Hochvolt-Thermomodul für Typ-K-Sensoren, das diesen Anforderungen vollständig entspricht.

Mehr erfahren

Das M-THERMO2 HV bietet hohe Flexibilität durch vier Temperaturmesseingänge zur sicheren Messung auf Hochvolt-Potentialen, ermöglicht komplette Systemintegration in die M2-Familie sowie schnelle Konfiguration und Datenanalyse in IPEmotion und in IPETRONIK-Datenloggern. Mit HV-zertifizierten Thermoelementen und HV-Leitungen gewährleistet das TÜV-zertifizierte Modul maximalen Personenschutz. Das Messmodul ist im modernen M2-Gehäusedesign mit Abmessungen von 106 mm x 73 mm x 60 mm (B x H x T) gemäß Schutzart IP65 ausgeführt und für den direkten Einsatz im Motorraum konzipiert. Es arbeitet im Temperaturbereich von 40 °C bis +105 °C. Zur Spannungsversorgung sind 6 VDC bis 36 VDC erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt typisch unter 0.9 Watt.

Der Temperaturmessbereich beträgt 60 °C bis +1370 °C und wird pro Kanal mit einem 24-Bit-Analog/Digital-Wandler digitalisiert. Die Kaltstellenkompensation erfolgt über PT100-Elemente jeweils direkt an den Buchsen der Messeingänge. Der Abgleich der A/D-Messkette wird bei jeder Erfassung eines Messwertes vorgenommen. Um größtmögliche Genauigkeit zu erreichen, wird die Sensorkennlinie über einen internen Kompensationsalgorithmus numerisch interpoliert. Die Genauigkeit bei 25 °C Umgebungstemperatur ist mit ±0,035 % des vollen Temperaturmessbereichs spezifiziert.

Das HV-Thermomodul deckt einen Eingangsspannungsschutz von ±50 VDC dauerhaft und ±200 VDC kurzzeitig ab. Es unterstützt Kanal-Abtastraten von 1, 2, 5 und 10 Min. sowie 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Hz. Bei Anwendungen nach CAT I beträgt die zulässige Eingangsspannung 846 VDC, bei CAT-II-Anwendungen sind es 500 VAC bei 50 Hz. Alle Messeingänge, CAN-Bus, Netzteil und Gehäuse sind untereinander bis zu einer Isolationsspannung von 846 VDC vollständig galvanisch getrennt. Status-LEDs an jedem Messeingang informieren über die korrekte Kanalzuweisung oder dienen der Anzeige eines Sensorbruchs im Messbetrieb. Die Datenausgabe erfolgt über den CAN-Bus nach ISO 11898-2 mit bis zu 1 MBit/s. Die Messdaten haben eine Auflösung von 2 Byte bzw. 16 Bit mit oder ohne Vorzeichen. Das HV-Thermomodul ist mit zwei unterschiedlichen Steckverbinderarten (Lemo-Buchsen oder Thermo-Sensor-Buchsen) verfügbar. Je Eingang steht eine separate Hochvolt-Sicherheitsbuchse zur Verfügung. Eine spezielle Befestigungsmechanik dient der werkzeuglosen Kombination der Module untereinander.

„Die neuen Antriebskonzepte von Elektro- und Hybridfahrzeugen stellen sehr hohe Anforderungen an das gefahrlose Messen in HV-Systemen. Um diesen gerecht zu werden, hat IPETRONIK das M-THERMO2 HV entwickelt“, erklärt Harry Störzer, Leiter Applikation & Support bei IPETRONIK. Das TÜV-zertifizierte Modul verbindet kompakte Abmessungen mit bewährter IPETRONIK-Qualität und Usability. Es eignet sich besonders zur sicheren Messung auf Hochvolt-Potentialen in der mobilen Erprobung.

IPETRONIK bietet IPEmotion Release 2014 R2 mit erweiterten Funktionen zur CAN-Bus-Analyse, -Simulation und Datenbearbeitung

08.10.2014

IPETRONIK stellt das IPEmotion Release 2014 R2 seiner Messdaten-Erfassungs-Software zum Download bereit. Die neue Version wartet mit zahlreichen Optimierungen und Weiterentwicklungen auf. Dazu gehören Erweiterungen in der CAN-Bus-Analyse und Simulation, die nachträgliche Bearbeitung von Messdaten, neue Export-Paramater etwa für V-TAB-Skalierungen und die optimierte Menüführung für IPEmotion App Exporte.

Mehr erfahren

Analyse und Simulation des CAN-Bus-Traffics
Die Professional Edition bietet eine neue Funktion zur CAN-Bus-Analyse/Simulation und Ausgabe, durch die CAN-Traffic-Aufzeichnungen (ASCII Dateien) wieder als Traffic-Signal ausgegeben werden. Der Anwender kann über Schaltflächen im Anzeigeinstrument die Datenanzeige bequem von dezimal auf hexadezimal umstellen. Weiterhin ist über eine Schaltfläche das schnelle Umschalten zwischen CAN ID- (Trace) basierter Ansicht und Nachrichten-basierter Logging-Darstellung möglich. Bei der Logging-Ansicht werden alle eingehenden CAN-Botschaften in chronologischer Reihenfolge im Instrument dargestellt. Die Anzahl der Logging-Einträge ist konfigurierbar, wobei das Maximum bei bis zu 2.000 Botschaftseinträgen liegt. Die aktuellsten Botschaften werden im Instrument gespeichert, lassen sich als ASCII-Dateien exportieren und stehen dann für die Analyse oder Ausgabe über den CAN-Traffic-Simulator zur Verfügung.

Durch die neue farbliche Kodierung des Hintergrunds sieht der Anwender sofort, welche Bytes sich schnell (grau) oder nur langsam (blau) ändern. Diese Funktion schafft bei der CAN-Bus-Analyse einen übersichtlichen Aufbau der Signalstruktur.

Messdaten editieren
Kanaleigenschaften und Messwerte können ab der neuen IPEmotion Version 2014 R2 editiert werden. Zu den editierbaren Daten gehören Kanalbeschreibung, Messeinheit, Min/Max-Skalierung und die Anzeige von Dezimalstellen. Änderungen an den Messdaten und Kanaleigenschaften werden beim Export in eine neue Messdatei gespeichert.

Datenexport
Im CSV- und Excel-Export stehen zwei neue Funktionen zur Verfügung: Die bei der Messung eingestellte Anzahl der Nachkommastellen wird auch im Export berücksichtigt. Zudem lassen sich gespeicherte V-TAB-Werte exportieren. Im DIAdem-Export wird nun das Speicherformat der Original-Messdaten berücksichtigt. Daten, die im UInt8-, UInt16-, UInt32-, UInt64-, Int8-, Int16-, Int32-, Int64- oder Float-Format gespeichert wurden, werden auch im selben Formt wieder von IPEmotion exportiert.

Export der IPEmotion App
Ferner wurde die Konfiguration der IPEmotion App optimiert und auf die Messsysteme IPEhub2 beziehungsweise M-LOG und COMgate adaptiert. Der Export verfügt über eine neu gestaltete Menüführung und zusätzliche Einstellungen. Für Applikationen mit IPEhub2 stehen dem Anwender die CAN-Schnittstellen für den Export zur Verfügung. Bei Anwendungen mit den Datenloggern M-LOG und COMgate wird der App-Export auf Basis der XCP-Konfiguration angeboten.

Ein Video zeigt die neuen Features der IPEmotion Release 2014 R2.

Messdatenvisualisierung zum Sonderpreis: IPETRONIK bietet IPEhub2-Starter-Paket mit IPEmotion App und Tablet

23.09.2014

IPETRONIK bietet im Zeitraum vom 1. Oktober 2014 bis zum 31. Dezember 2014 allen Anwendern, die Messdaten auf mobilen Endgeräten (Tablets) visualisieren wollen, ein Starter-Paket. Dieses besteht aus dem neuen CAN-WiFi-Gateway IPEhub2, dem aktuellen Google Nexus 7 Tablet von Asus und der Standard-Edition der Messsoftware IPEmotion inklusive Android App. Das Starter-Paket richtet sich an Neu- und Bestandskunden. Der Paketpreis liegt bei 1.990,- Euro.

Mehr erfahren

Im Paket ist ein Komplettsystem inklusive Zubehör enthalten. Es besteht aus:

  • IPEhub2 mit Volllizenz für WiFi-Übertragung, Datenspeicherung auf 1-GByte-SD-Karte und Zubehör wie Antenne, PC-LAN- und Stromversorgungskabel, Haltewinkel, etc.
  • Asus Google Nexus 7 Tablet mit 16 GByte Speicher und Ladekabel für Zigarettenanzünder
  • IPEmotion Standard Edition und Android App mit Quickstart-Guide für die einfache SysteminbetriebnahmeDas Starter-Paket bietet Anwendern alle Komponenten, um ihr Messprojekt einfach und flexibel auf einem Android-Gerät zu visualisieren. Mit Hilfe der IPEmotion-Lizenz wird die Messkonfiguration direkt für die Android App eingerichtet. Die App unterstützt die verschlüsselte WLAN-Übertragung der CAN-Bus-Daten vom IPEhub2 zum zugehörigen Google Nexus 7 Tablet. Parallel zur drahtlosen Übertragung werden die CAN-Bus-Nachrichten im IPEhub2-Modul gespeichert, um die Messdaten bei Bedarf später auszuwerten. Die App steht auf der IPETRONIK-Website oder im Google Playstore zum Download zur Verfügung. Die Einrichtung der IPEmotion App und des Verbindungsaufbaus zum IPEhub2 wird über den Quickstart-Guide kurz und übersichtlich beschrieben.

Dazu Harry Störzer, Leiter Applikation & Support bei IPETRONIK: „Mit dem Starter-Paket sichern sich die Anwender auch den Zugriff auf die nächste Entwicklungsstufe von IPEmotion, das Release 2014 R3, bei der IPEhub2 als drahtlose CAN-Karte eingesetzt wird. Damit lassen sich die LAN- oder WLAN-Verbindungen des CAN-Bus-Systems und die IPETRONIK-Messmodule mit IPEmotion konfigurieren.“

Hier geht es zum Video, zur Website, zur App auf Google Play.

IPEmotion App Version 2.0 von IPETRONIK vereinfacht mobile Messdatendarstellung auf Android-Geräten

26.08.2014

IPETRONIK präsentiert die Version 2.0 seiner IPEmotion App mit einer völlig neu gestalteten Benutzeroberfläche. Die App unterstützt die verschlüsselte WLAN-Datenübertragung von den IPETRONIK-Modulen IPEhub2 und COMgate zu einem mobilen Android-Gerät. Anwender von IPETRONIK-Logger-Systemen können damit die Datenerfassung mittels Tablet online überwachen oder das Tablet als frei konfigurierbares Display für die Logger-Daten verwenden.

Mehr erfahren

Die IPEmotion App 2.0 bietet viele Vorteile wie die schnelle und einfache Visualisierung von Messdaten, die Anbindung der im Automobil üblichen CAN-Schnittstelle an ein beliebiges Android-Gerät, Displayfunktion für IPETRONIK-Datenlogger und hohe Datensicherheit durch verschlüsselte Datenübertragung zwischen IPEhub2 und Endgerät. Der Verbindungsaufbau lässt sich leicht über die WPS-Funktion am Endgerät und dem IPEhub2 einrichten. Die Messdaten können mit Instrumenten wie y-t Diagrammen, alphanumerischen Anzeigen, LEDs, Balkendiagrammen visualisiert werden. Die Basis-Konfiguration für die App wird in der Messsoftware IPEmotion erstellt. Konfigurierte Anzeigeseiten und Instrumente können mit auf die App exportiert werden. Ein weiterer Vorzug ist, dass der Anwender individuelle Anzeigeseiten und Instrumente mit Kanalzuordnungen nachträglich auf der App einrichten kann. Da kein Laptop oder PC notwendig ist, vereinfacht die App die Messkettenverifikation.

Systemüberblick
IPEhub2 IPEhub2 dient als CAN-WiFi-Gateway mit Speichermedium zur Umsetzung der CAN-Bus-Messdaten auf WLAN. Zwei CAN-Bus-Datenströme (z.B. von IPETRONIK CAN-Modulen oder dem Fahrzeug-CAN-Bus) werden in verschlüsselte WLAN-Daten konvertiert und drahtlos zu einem Tablet mit installierter IPEmotion App übertragen. Der Gerätename des IPEhub2 und das WLAN-Password sind vom Anwender frei wählbar. Die Messkonfiguration einschließlich der Anzeigeinstrumente auch über mehrere Ansichtsseiten verteilt, wird von der Datenerfassungssoftware IPEmotion erstellt. Diese App-Konfiguration wird auf das Tablet exportiert, so dass die Messung direkt gestartet werden kann. Anpassungen der Datenanzeige kann der Anwender jederzeit direkt über die IPEmotion App vornehmen. Parallel zur drahtlosen Übertragung werden die Traffic-Daten im FIFO der im IPEhub2-Modul eingesteckten SD-Karte gespeichert. Das IP54-geschützte Modul verfügt über ein kompaktes goldfarben eloxiertes Aluminiumgehäuse im modernen M2-Design mit Abmessungen von 106 mm x 43 mm x 62 mm (B x H x T). Zur Spannungsversorgung ist eine Spannung von 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 4,0 Watt.

COMgate
COMgate ist ein Kommunikations-Gateway für IPETRONIK-Datenlogger, das Daten über WLAN nach dem WiFi-Standard 802.11 a/b/g bzw. mit einem entsprechenden Modem über GPRS/3G/UMTS versendet. Die Anbindung an das Netzwerk erfolgt automatisch und ist über DHCP-Protokoll aktivierbar. Unterstützt werden die gebräuchlichsten Sicherheitsprotokolle (SSH, SSH2, VPN, IPsec, Radius-Server, WPA, WEP, WPA2, etc.). Im Falle vorübergehender Störungen oder Unterbrechungen der Verbindung unterstützt COMgate einen Fallback-Mechanismus, der die Daten automatisch im Logger puffert und das Senden mit geringer Übertragungsrate wiederholt. Das Kommunikations-Gateway ist in einem hochwertigen, IP54-geschützten goldfarben eloxierten Aluminiumgehäuse mit Abmessungen von 160 mm x 120 mm x 26,5 mm (B x H x T) untergebracht.

IPETRONIK nutzt Synergien durch mehrheitliche Beteiligung an der SAVVY® Telematic Systems AG

10.06.2014

IPETRONIK, einer der weltweit führenden Hersteller für mobile Messtechnik, DAQ-Software, Ingenieurdienstleistungen und Prüfstandtechnik für die Automobilindustrie, hat sich mehrheitlich an der SAVVY® Telematic Systems AG beteiligt. Das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Schaffhausen ist ein Machine-to-Machine- (M2M) Technologieanbieter im Bereich Telematik und Flottenmanagement. Mit den Kompetenzbereichen Hardware, Software und Prozessberatung bietet SAVVY® ein umfassendes Leistungsportfolio mit Fokus auf telematikgestützter Business Intelligence. Durch das Know-how von SAVVY® im Bereich Telemetrie und der langjährigen Erfahrung von IPETRONIK in der mobilen Messdatenerfassung können zukünftig ganzheitliche Systemlösungen angeboten werden.

Mehr erfahren

„Aufgrund der mehrheitlichen Beteiligung an der SAVVY® Telematic Systems AG können wir unsere technologische Entwicklung weiter vorantreiben“, erklärt Andreas Wocke, Geschäftsführer der IPETRONIK. „Wir freuen uns sehr, einen Partner gefunden zu haben, der uns hervorragend ergänzt und unseren Anforderungen an Innovationsfreude und Präzision absolut gerecht wird.“

Weitere Anteilseigner sind die Gründer, das Management und die Mitarbeiter von SAVVY®. Durch die Investition von IPETRONIK vergrößert SAVVY® seinen strategischen Handlungsspielraum, um für das eigene Portfolio innovativer Hochtechnologie-Lösungen weitere Zielmärkte zu erobern. Der Telematik-Experte erhält Zugang zu neuen Märkten wie der Automobil- und Maschinenindustrie und kann die Position in bestehenden Märkten weiter ausbauen. Darüber hinaus wird SAVVY® gemeinsam mit IPETRONIK attraktive Synergien nutzbar machen.

„Wir sind sehr stolz, dass IPETRONIK in SAVVY® einen attraktiven Partner und eine Bereicherung ihres Portfolios sieht“, sagt Paul Kaeser, CEO von SAVVY® Telematic Systems. „Unsere innovativen Telematik-Lösungen haben ein hervorragendes Marktpotenzial. Aufgrund des Engagements von IPETRONIK können wir unsere eigenen Wachstumsziele schneller erreichen und den Ausbau unseres Leistungsangebot forcieren.“

IPETRONIK zeigt neue PlugIns und App für mobile Messanwendungen

23.05.2014

IPETRONIK, einer der weltweit führenden Hersteller für mobile Messtechnik, DAQ-Software, Ingenieurdienstleistungen und Prüfstandtechnik für die Automobilindustrie, stellt auch in diesem Jahr wieder auf der Messtechnikmesse Sensor+Test in Nürnberg aus. Das Unternehmen präsentiert in Halle 11, Stand 405 viele neue Produkte, welche sich an anspruchsvolle Forschungs-, Entwicklungs- und Testanforderungen im Automobilbereich und in industriellen Applikationen richten.

Mehr erfahren

IPEmotion und neue PlugIns
Dazu gehört die Version 2014 R1.1 der IPEmotion Messsoftware mit einer Vielzahl neuer PlugIns. In Kooperation mit der österreichischen Firma PMR (Prozess Mess-und Regeltechnik GmbH) wurde zum Beispiel ein neues PlugIn zur Einbindung von Wärmebildern von Infrarotkameras der Firma Optris entwickelt. Weiterhin wurden in Zusammenarbeit mit Technimedia zwei neue PlugIns zur Integration von Modbus-Protokollen über serielle und LAN-TCP/IP Schnittstellen sowie die Einbindung von OPC-Servern realisiert.

„Mit den neuen PlugIns erweitert IPETRONIK das Anwendungsspektrum der Messsoftware für industrielle Applikationen, da die Anbindung von Prozessleitsystemen über OPC- oder Modbus-Schnittstellen weltweit verbreitet ist“, kommentiert Felix Ottofuelling, Sales Manager IPEmotion, IPETRONIK. „Unsere Philosophie, sowohl innovative Features zu bieten, als auch die starke IPEmotion-Funktionalität weiterzuentwickeln, hat sich bewährt. Die stetig zunehmende Liste der PlugIns zeigt die Akzeptanz und Verbreitung von IPEmotion.“

IPEmotion App drahtlose Messdatenvisualisierung
Die drahtlose Auswertung der Messdaten auf Tablets gewinnt eine immer größere Bedeutung. Auf der Sensor+Test können sich Besucher von der einfachen Einbindung der Messdaten in die IPEmotion App mit dem zugehörigen IPEhub2 überzeugen. Die Daten vom Fahrzeug-CAN-Bus und den IPETRONIK-Datenloggern und -Modulen lassen sich einfach und flexibel zusammen auf Android-Tablets visualisieren. Parallel zur drahtlosen Übertragung werden die CAN-Bus-Nachrichten im IPEhub2-Modul gespeichert, um die Messdaten bei Bedarf später auswerten zu können.

Instrumentierung
Weiterhin werden Applikationsbeispiele zur Instrumentierung der IPETRONIK-Messtechnik an einer Fahrzeugklimaanlage (HVAC) und einem Kompressorsystem vorgestellt. Hier zeigt IPETRONIK, wie die Messtechnik zur Optimierung in der Fahrzeugklimatisierung, zum Beispiel durch neue Kältemittel wie CO2 eingesetzt wird.

IPETRONIK feiert 25-jähriges Firmenjubiläum und weiht neues Produktions- und Verwaltungsgebäude ein

16.05.2014

Die IPETRONIK GmbH & Co. KG, einer der weltweit führenden Hersteller für mobile Messtechnik, DAQ-Software, Ingenieurdienstleistungen und Prüfstandtechnik für die Automobilindustrie, feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Firmenjubiläum und weiht am 16. Mai im Baden-Badener Gewerbepark Oos-West ein neues Firmengebäude ein. In weniger als acht Monaten Bauzeit (Baubeginn 24.09.2013, Richtfest 18.12.2013) hat IPETRONIK mit der Fertigstellung des neuen Gebäudes einen abermaligen Meilenstein erreicht. Neben dem gegenüberliegenden Technologiezentrum sowie der Firmenzentrale (in Betrieb seit 2010 bzw. 2011) ist auf dem 2.228 m² großen Grundstück ein modernes zweigeschossiges Produktions- und Verwaltungsgebäude mit ca. 2.200 m² Nutzfläche für 15 bis 20 Mitarbeiter entstanden.

Mehr erfahren

IPETRONIK hat seit der Gründung 1989 die Technologie mobiler Messtechnik in der Automobilindustrie entscheidend geprägt und ist heute mit 180 Mitarbeitern eines der weltweit führenden Unternehmen in seiner Branche. IPETRONIK gehört zur INDUS Holding AG, einer mittelständisch geprägten Finanzholding mit 40 Unternehmen. 2013 erwirtschafteten die rund 7.000 Mitarbeiter der Gruppe einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro. Die Kernsegmente des Beteiligungsportfolios umfassen die Branchen Bauindustrie/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugkomponenten/Engineering, Metall/Metallverarbeitung sowie Medizintechnik/Life Science.

Die Erfolgsgeschichte von IPETRONIK begann vor 25 Jahren mit der Gründung der Industrie Präzision Elektronik GmbH durch Robert Heck, Horst Ihle und Bernd Pregger. In den Folgejahren reifte aus dem noch immer spürbaren Pioniergeist der Firmengründer, von denen heute noch zwei im Unternehmen tätig sind, und dem Engagement aller Mitarbeiter ein gesundes mittelständisches Unternehmen. Die Übernahme durch die INDUS Holding AG stellt seit 2001 den notwendigen Rückhalt für weiteres Wachstum sicher. Die IPETRONIK Geschäftsleiter Erich Rudolf und Andreas Wocke führen das Unternehmen durch vorausschauende Entscheidungen, die den Anforderungen des Marktes gerecht werden, zu ebendiesem Ziel. Gründungen von Niederlassungen in Düsseldorf und Hamburg sowie einer Tochtergesellschaft in Eichstätt bei Ingolstadt folgten.

Zur Konzentration der Aktivitäten übersiedelt der Geschäftsbereich IPEtec Prüfstandbau von Hamburg an den Hauptsitz in Baden-Baden und entwickelt, produziert und betreibt hier Prüfstände für die Entwicklung von Kfz-Klimaanlagen und Aggregaten. Dabei geht es aktuell um das neue umweltfreundliche Kältemittel R744 oder besser bekannt unter dem Namen CO2. Weiterhin steht die ständige Effizienzoptimierung und Erprobung von Klimaanlagen an bestehenden Verbrennungs-Fahrzeugen sowie elektrischen und hybridisierten Fahrzeugen im Vordergrund.

IPEhub2 plus IPEmotion App von IPETRONIK ermöglichen Messdatenvisualisierung über Tablet

16.04.2014

Mit IPEhub2 und der IPEmotion App bietet IPETRONIK eine komfortable Lösung, um CAN-Messdaten per WLAN auf ein Tablet zu übertragen und graphisch oder alphanumerisch anzuzeigen. Anwender können damit ihre Messprojekte einfach und flexibel auf Android-Geräten visualisieren. IPEhub2 dient als CAN-WiFi-Gateway zur Umsetzung der CAN-Bus-Messdaten (z.B. von IPETRONIK CAN-Modulen oder dem Fahrzeug-CAN-Bus) auf WLAN. Zwei CAN-Bus-Datenströme werden in verschlüsselte WLAN-Daten konvertiert und gemäß Standard WiFi 802.11 a/b/g/n drahtlos zu einem Tablet mit installierter IPEmotion App übertragen.

Mehr erfahren

In IPEmotion 2014 steht ein IPEmotion App Export zur Verfügung, sodass IPEmotion Konfigurationen komfortabel für die Android-Applikation exportiert werden können. Art und Umfang der Datenanzeige (Kurve, Bargraph, alphanumerisch, LED) stellt der Anwender individuell über die IPEmotion App ein. Parallel zur drahtlosen Übertragung werden die Trafficdaten im FIFO der im IPEhub2-Modul eingesteckten SD-Karte gespeichert. SSID (Service Set Identifier) und WPA2- (WiFi Protected Access 2) Verschlüsselung sind kundenspezifisch wählbar, ebenso wird die WPS- (WiFi Protected Setup) Funktion zur erstmaligen Einrichtung unterstützt.

Das Modul verfügt über ein kompaktes goldfarben eloxiertes Aluminiumgehäuse im modernen M2-Design mit Abmessungen von 106 mm x 43 mm x 62 mm (B x H x T). Es entspricht Schutzart IP 54 und arbeitet im Temperaturbereich von 40 °C bis +85 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung ist eine Spannung von 9 VDC bis 36 VDC erforderlich, wobei das Modul nach dem Einschalten noch bis zur unteren Schwelle von 6 VDC funktioniert. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 4,0 Watt. Zwei Multicolor-Status-LEDs dienen zur Anzeige von Betriebszuständen für WiFi (Signalstärke) und Datenspeicherung (Memory Usage). Weitere Merkmale des IPEhub2 sind die Access-Point-Funktionalität mit DHCP-Server und der per Software zuschaltbare CAN2-Abschlusswiderstand.

IPEmotion App
Die neue IPEmotion App bietet viele Vorteile wie schnelle und einfache Visualisierung von Messdaten, die Anbindung der im Automobil üblichen CAN-Schnittstelle an ein beliebiges Android-Tablet, Displayfunktion für IPETRONIK-Datenlogger und hohe Datensicherheit durch direkte Speicherung auf dem IPEhub2-Modul. Da kein Laptop oder PC notwendig ist, vereinfacht die App die Messkettenverifikation. Die App verwendet die gleiche Displayeinstellung wie in der IPEmotion-Ansicht, konfiguriert wird sie aus IPEmotion.

IPEmotion 2014 R1 bietet zahlreiche neue Features bei CAN-Traffic-Analyse, A2L-Import, Karten-Datenbankmanagement und Audio-Playback

25.03.2014

Der IPETRONIK Geschäftsbereich IPEmotion Software stellt unter der Bezeichnung IPEmotion 2014 R1 eine neue Version seiner Messdaten-Erfassungssoftware zum Download bereit. Zu den Neuheiten gehören der CAN-Traffic-Analyzer, eine grafische Füllstandanzeige beim Import von A2L-Dateien, ein neues Instrument zur Visualisierung vieler Messkanäle in tabellarischer Form sowie das Audio-Playback für die Analyse.

Mehr erfahren

Eine der wichtigsten Neuerungen ist der CAN Traffic Analyzer. Mit dem neuen Anzeigeinstrument lassen sich CAN-Botschaften neben der bekannten Signalmessung auch als hexadezimale und dezimale Traffic-Daten darstellen. Die Anwender können bei der Traffic-Messung jetzt sowohl reine CAN-Botschaften (Data Frames) als auch die dazugehörigen CAN-Bus-Informationen wie Status-Frames, Remote-Frames, Error-Frames, Statistic-Frames und Transmit-Frames online einsehen und auswerten. Alle relevanten Daten werden in einer übersichtlichen Tabelle mit den Spalten Relativzeit (ab Start der Messung), CAN-ID, Name der Botschaft, Nachrichtentyp, Datenlänge und Dateninhalt dargestellt. Die Erfassung der CAN-Traffic-Daten erfolgt in Kombination mit dem PlugIn CAN Messung V1.05 oder über das Logger PlugIn V03.52.

Dazu Felix Ottofuelling, Sales Manager IPEmotion, IPETRONIK: „Dieses neue Instrument ermöglicht die Online-CAN-Bus-Analyse. Für Experten stellt diese Funktion eine sehr wichtige Erweiterung im IPEmotion-Softwarepacket dar, da jetzt die signalbasierte Messung (Messkanäle: Temp 1; Temp 2) sowie die Bus-Diagnose und Analyse der Hexadezimal-Botschaften in einem Software-Tool zusammenrücken.“

Import von A2L-Dateien Grafische Füllstandanzeige
Diese Funktion betrifft den Import von Beschreibungsdateien beim Messen von Steuergerätesignalen. Steuergeräte können mehrere 10.000 Signale beinhalten, je nach Performance und Architektur der Geräte stehen dem Anwender nur eine gewisse Anzahl an DAQ-Listen zur Messdatenerfassung zur Verfügung. Mit der grafischen Füllstandanzeige kann der Anwender nun sehr gut erkennen, in wieweit die „Lesekapazität / Messkapazität“ bereits aufgebraucht ist. Zusätzlich verfügt IPEmotion über einen Optimierungsalgorithmus, der die DAQ/Messliste optimal auffüllt, damit so viele Signale wie möglich vom Steuergerät abgegriffen werden können.

Map Datenbank-Management
Mit der Datenbank-Management-Funktion ist der Anwender in der Lage, individuelles Kartenmaterial (Kacheln) bestimmter Regionen gezielt zu verwalten. Statt alle Kartenelemente in einer großen Datei aufzubewahren, kann er nun Ausschnitte speichern und wieder laden und sie auch unter Kollegen besser austauschen. Die Dateien werden somit handlicher und sind einfacher zu verwalten. Ferner ist es möglich, detailliert abzurufen, welche Region und in welcher Tiefe/Auflösung die Daten in die Datei/Datenbank geladen wurden.

Tabellarische Anzeige vieler Messkanäle
Das neue Tabellen-Instrument präsentiert viele Messkanäle in kompakter tabellarischer Form. Im Vergleich zu alphanumerischen Instrumenten lassen sich damit viele Messkanäle platzsparend und übersichtlich darstellen. Besonders bei Prüfstand- oder Klimaanwendungen ist diese Tabellenansicht sehr hilfreich.

Audio-Playback
Die neue Audio-Playback-Funktion unterstützt die Integration der Messdatenerfassung vom Fahrzeug-CAN-Bus und Messmodulen in Kombination mit Akustik-Messungen. Akustik-Signale, das heißt Fahrzeuggeräusche, werden über einen Logger mit Mikrofon oder mit dem Sound-PlugIn über einen PC mit IPEmotion als WAV-Datei gespeichert. Diese WAV-Datei kann in IPEmotion abgespielt werden und der Anwender kann die Geräusche in Kombination mit anderen Messsignalen korrelieren, um die Ursachen zu ermitteln. Der große Vorteil dieser Lösung ist, dass Akustik-Untersuchungen jetzt in einer viel früheren Phase der Vorserienfahrzeugentwicklung einfließen und der Kunde schon viel früher Geräuschprobleme auswerten kann. Die Daten lassen sich neben dem WAV-Format auch in das PAK-ATFX-Format exportieren. Dies ermöglicht eine weitergehende Analyse in speziellen Akustik-Auswertungssoftwarepaketen.

Ein Video zeigt die Features der neuen IPEmotion-Version 2014 R1.

IPETRONIK verstärkt Vertriebspräsenz im mittleren Westen der USA

19.02.2014

IPETRONIK, einer der weltweit führenden Hersteller für mobile Messtechnik in der Automobilindustrie, verstärkt seine Vertriebspräsenz im mittleren Westen der USA mit der renommierten Vertriebsorganisation TecRep. Ziel des Baden-Badener Messtechnikspezialisten ist es, die Präsenz im bedeutenden amerikanischen Automobilmarkt weiter auszubauen und die Kunden aus nächster Nähe durch einen kompetenten Vertriebspartner noch besser zu betreuen.

Mehr erfahren

Die 1989 gegründete TecRep Corporation ist als technischer Vertriebspartner in verschiedenen Marktsegmenten tätig. Das Unternehmen vertritt IPETRONIK vor allem in den Bereichen Elektronik-Prüfsysteme, Messtechnik für Militär-, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Messanwendungen im Automobil- und Transportsektor. TecRep repräsentiert IPETRONIK in den Staaten Wisconsin, Illinois, Missouri, Kansas, Iowa, Nebraska, North Dakota, South Dakota und Minnesota.

IPETRONIK ist bereits seit 2005 mit einer eigenen Tochterfirma im Bundesstaat Michigan tätig, um Sales- und Support-Anfragen in diesem Industriegroßraum von einem regionalen Stützpunkt aus zu betreuen. Seit 2012 wird das Baden-Badener Unternehmen im Nordosten der USA von Measurement Instruments vertreten.

„Die USA sind nach wie vor ein wichtiger Markt für uns. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir ein so renommiertes Unternehmen wie TecRep als Vertriebspartner gewinnen konnten. TecRep ist ein vielseitig kompetenter Repräsentant mit Knowhow und Erfahrungen in verschiedensten technischen Bereichen“, erläutert Andreas Wocke, Geschäftsführer der IPETRONIK. „Gerade beratungsintensive Messtechniklösungen und Consulting/Engineering-Dienstleistungen im Automobilbereich brauchen eine fachkundige Betreuung vor Ort. Acht kompetente Repräsentanten sorgen für persönliche Beratung und die passenden IPETRONIK-Lösungen für die Kunden.“

IPETRONIK bietet kundenspezifische Applikation zur Drehmomentmessung an Pkw-Antriebswellen

10.01.2014

Der IPETRONIK-Geschäftsbereich IPEengineering realisiert kundenspezifische DMS-Applikationen zur Erfassung von Zug-/ Druck- und Torsionskräften sowie des Drehmoments an Antriebskomponenten. In einem der zurückliegenden Kundenprojekte wurden Pkw-Antriebswellen mit sogenannten Torsions-/ Scher-Dehnungsmessstreifen beklebt und das entstehende Messsignal mittels Telemetriesystem übertragen.

Mehr erfahren

Das IPEengineering-Team mit Sitz in Baden-Baden bietet neben dem Einbau von Messtechnik und Sensorik, der Durchführung von Flottentests oder der Unterstützung bei Prüfstandsmessungen auch die Applikation von Dehnungsmesstreifen (DMS) an. Durch ihre langjährige Erfahrung können die Mitarbeiter im Bereich Betriebsfestigkeit die unterschiedlichsten Projektanforderungen kompetent und flexibel umsetzen. Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem jede Art von DMS-Applikation sowie der Aufbau von Zug-/Druck-Messstellen und Drehmomentmesswellen.

Die berührungslose Datenübertragung von rotierenden Bauteilen mittels Telemetriesystem gehört mittlerweile zu den Standardanwendungen im Maschinen- und Fahrzeugbau. Um hier eine hohe Langzeitstabilität des Messsignals zu erreichen, werden höchste Ansprüche an die DMS-Applikation gestellt. So ist es unerlässlich den DMS sorgfältig auf die bereits geschliffene und vorbereitete Welle zu applizieren. Hierfür nutzt IPETRONIK ein eigens DMS-Labor. Um die Dauerhaltbarkeit von Drehmoment-Applikationen nochmals zu erhöhen, werden die DMS in einem speziellen Temperatur-Ofen „heiß geklebt“. Die zur Erfassung des bei Torsion auftrenden Signales applizierten DMS werden zu einer Vollbrücke verschaltet und im unbelasteten Zustand auf „Null“ abgeglichen.

Drehmomentmessung am Pkw
Bei dem kürzlich realisierten Projekt wurden zwei Pkw-Antriebswellen als Drehmomentmesswellen aufgebaut. Nach Fertigstellung der DMS-Applikation, dem Aufbau der Übertragungseletronik und dem Anschluss der Übertragunsantenne wurden die Wellen auf den vom Kunden gewünschten Bereich kalibriert und der geforderte Messbereich eingestellt. Als letzter Arbeitschritt wurde auf die Wellen eine stoß- und wasserdichte umlaufende Hülle aus Zwei-Komponenten-Harz aufgebracht. Diese garantiert die fehlerfreie und vor allem dauerhafte Funktion der Drehmomentmesswellen, auch bei härtesten Einsatzbedingungen.

Die Ermittlung des Drehmomentverlaufs erfolgte direkt am Rad bzw. Ausgang Getriebe/Differential unter Realbedingungen. Es wurden verschiedende Lastzustände gemessen, um bereits bestehende Berechnungsmodelle zu verifizieren. Zusätzlich dienen die reel gemessenen Daten zur Speisung von Prüfständen. Das Ausgangssignal der Kontrolleinheit betrug 0 bis 10V, skaliert auf den Messbereich. Ein M-SENS2-Modul erfasste die Analogsignale der beiden Kontrolleinheiten und sendete diese per CAN-Verbindung zu einem Messrechner. Auf diesem konnten die Messdaten mittels der Messdatenerfassungssoftware IPEmotion visualisiert und gespeichert werden.

Alternativ lässt sich das System auch als autarke Messanalge aufbauen. Hierzu könnte ein IPETRONIK-Datenlogger wie der M-LOG über CAN mit dem M-SENS2-Modul verbunden werden.

Mittlerweile gibt es es verschiedene Varianten der Rotorelektronik so wie der dazugehörenden Elektronikeinheit. IPETRONIK findet zusammen mit dem Kunden die am besten geeignete Variante und kümmert sich von Anfang an um sämtliche Umfänge des Projektes.

Technische Daten:

  • Betreuung und Durchführung durch IPEengineering
  • Vollbrücken DMS-Applikation für Torsion
  • Kalibriert für den Drehmomentbereich
  • +/-1000 Nm Telemetriesystem zur berührungslosen Signalübertragung
  • Stoßfestes, wasserdichtes Epoxydharz-Packaging
  • M-SENS-Modul zur Signalkonditionierung und Ausgabe auf den CAN-Bus
  • IPEmotion 2013 zur Erfassung, Visualisierung, Speicherung und Auswertung der Messdaten